Wirtschaftlichkeit und Praxiseinsatz im Fokus
Im Mittelpunkt standen die Einsparpotenziale bei Geräteträgern und Anbaumaschinen, da deren Betrieb einen Großteil der Bauhofkosten ausmacht. Gezeigt und vorgeführt wurden Maschinen zum Laden, Transportieren und Mähen. Ergänzt wurde dies durch ein Programm, das Schneefräsen, Schilde und Salzstreuer sowie Spezialgeräte zur Pfostenreinigung umfasste. Fachreferate vermittelten praktisches Hintergrundwissen.
Hans-Hermann Bergmann, Firmenchef von Bergmann Maschinenbau, erläuterte die entscheidenden Aspekte bei der Auswahl von Geräteträgern:
Die Arbeitsbelastung des Bedieners, seine Qualifikation und die Folgekosten der Maschine bestimmen die Wirtschaftlichkeit.
Als Beispiel nannte er den Geräteträger GT 3006. Dieses Fahrzeug mit Gelenkrahmen verfügt über ein hydrostatisches Getriebe, das Schaltvorgänge überflüssig macht. Durch den geringen mechanischen Aufbau sinkt die Reparaturanfälligkeit. Für den Betrieb ist kein LKW-Führerschein erforderlich, und die TÜV-Prüfung ist nur alle zwei Jahre fällig. Dies führe zu einem Kostenvorteil gegenüber anderen Geräteträgern. Der optional drehbare Fahrerstand ermöglicht dem Bediener eine optimale Ausrichtung auf die jeweilige Arbeitsaufgabe.
Auch andere Aussteller präsentierten Lösungen zur Kostensenkung. Der Gerätehersteller Epoke stellte Federklappenräumschilde vor, die trotz kompakter Bauweise für anspruchsvolle Einsätze geeignet sind.
Effizienz bei Mähgeräten und Erfahrungsaustausch
Angesichts des bevorstehenden Sommers wurden auch Mähgeräte vorgestellt. Die Mähkombination von Dücker wurde als besonders produktiv hervorgehoben: Ein Böschungsmäher und ein Randstreifenmäher arbeiten parallel auf einem Verschiebeschlitten, was die Effizienz steigert.
Die Teilnehmer zeigten großes Interesse, insbesondere am kollegialen Erfahrungsaustausch, der im Gegensatz zu Messen hier möglich war. Eine Wiederholung des Bauhofleitertags wurde bereits in Aussicht gestellt, wobei Rhythmus und Ort noch nicht feststehen.