Design und Außenwirkung gewinnen an Bedeutung
Neben den funktionalen Anforderungen legen Handwerker zunehmend Wert auf die Außenwirkung ihrer Arbeitskleidung. Die Qualität des Outfits soll die eigene handwerkliche Leistung und Beratungskompetenz widerspiegeln. Der Trend geht zu modischer und seriöser Kleidung. Unvorteilhafte Kleidung wird abgelehnt. Bevorzugt werden sportliche, körpernahe Passformen sowie dunkle Grau- oder Blautöne.
Flexibilität durch gut kombinierbare Einzelteile
Die bevorzugte Arbeitskleidung variiert je nach Tätigkeit. Für Outdoor-Arbeitsplätze und Kfz-Werkstätten ist der Zwiebellook beliebt, um sich flexibel an wechselnde Temperaturen und Witterungsbedingungen anpassen zu können. Handwerker wünschen sich Teamkleidung, die aus verschiedenen, gut kombinierbaren Elementen besteht, wie T-Shirts, Westen und Jacken in einheitlicher Farbgebung. Im Baugewerbe, das durch seine Vielfalt gekennzeichnet ist, sind die Bekleidungswünsche entsprechend unterschiedlich.
Am häufigsten werden regendichte Outdoorjacken, wärmende Fleece-Kleidung und atmungsaktive T-Shirts nachgefragt. Im Innenausbau steht robuste und widerstandsfähige Kleidung im Fokus. In der Kfz-Werkstatt ist die Latzhose weiterhin das beliebteste Kleidungsstück, während auf der Baustelle die Weste bevorzugt wird.
Tragekomfort als entscheidender Faktor
Für Handwerker, die körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben, sind Bewegungsfreiheit und ein angenehmes Tragegefühl der Berufskleidung essenziell. Die Mehrheit bevorzugt Outfits aus hautfreundlichen und atmungsaktiven Materialien. Der Trend, der sich auch in der Outdoor-Mode zeigt, geht zu körpernahen Schnitten mit viel Bewegungsfreiheit, die durch elastische Einsätze oder dehnbare Mischgewebe erreicht wird.
Ausreichend Stauraum durchdacht integriert
Berufskleidung im Handwerk muss ausreichend Stauraum bieten. Die Befragten legen großen Wert auf eine ausreichende Anzahl von Taschen in passender Größe, Position und Stabilität, insbesondere bei Hosen. Dies ist wichtig, um Arbeitszubehör auch ohne Jacke oder Weste verstauen zu können.
Gesäß- und Beintaschen sollten gut verschließbar sein, damit der Inhalt beim Hocken oder Knien nicht herausfällt. Für die sichere Aufbewahrung von Werkzeugen werden nahtverstärkte Cargo- oder Beintaschen gewünscht. Ein durchdachtes Taschenkonzept berücksichtigt zudem aktuelle Smartphone-Größen und eine sinnvolle Innenaufteilung für Stifte oder Visitenkarten.
