Baumaschinen und Baugeräte

Zeppelin übertrifft eigene bauma-Rekorde

Die bauma 2019 war für Zeppelin ein voller Erfolg, der alle bisherigen Rekorde übertraf. Mit 3.550 verkauften Baumaschinen und einem Umsatz von 461,8 Millionen Euro zeigte sich die Investitionsbereitschaft der Kunden auf exzellentem Niveau. Auch in schwierigen Märkten der GUS-Region wurden beachtliche Erfolge erzielt.

Ein Rekord, der kaum zu übertreffen schien

Die bauma 2019 verzeichnete mit 620.000 Besuchern aus 200 Ländern einen neuen Rekord. Caterpillar und Zeppelin zählten zu den Hauptattraktionen der Messe. Der Andrang am Stand in Halle B6 und auf dem Freigelände war durchgehend hoch.

Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns, äußerte sich erfreut über den Erfolg: „2016 war für Zeppelin bislang die erfolgreichste bauma aller Zeiten – es war kaum vorstellbar, diesen Rekord in den Schatten stellen zu können. Doch der Messeauftakt hätte für Caterpillar und Zeppelin nicht besser laufen können, sodass wir den alten Messerekord zur Halbzeit bereits erreicht hatten.“ Insgesamt wurden im Vorfeld und während der Messe 3.550 neue und gebrauchte Baumaschinen verkauft, was einen Umsatz von 461,8 Millionen Euro generierte.

Fred Cordes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, hob die positive Stimmung hervor: „Die Stimmung unserer Kunden ist sehr gut, die Auftragslage der Bauunternehmen, Baustoffhersteller und -händler befindet sich auf exzellentem Niveau, was sich in einer sehr positiven Investitionsbereitschaft und erfreulichem Kaufverhalten widerspiegelt.“ Über 7.800 Besuchsberichte wurden verfasst, was die Intensität der Kundenkontakte unterstreicht.

Zum Messeerfolg trugen die Baumaschinengeschäfte von Zeppelin in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei bei. Auch in den Ländern der GUS-Region, dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, wurden Erfolge erzielt. Frank Janas, Leiter der strategischen Geschäftseinheit Baumaschinen GUS bei Zeppelin, erklärte: „Die Märkte in der GUS sind stark schwankend und nicht so stabil wie in Deutschland. Dennoch konnten auch wir große Erfolge verbuchen.“ Bereits vor der bauma wurden Aufträge für Cat Muldenkipper, Radlader und Bagger nach Russland, Usbekistan und in die Ukraine abgeschlossen. Der Bergbau erwies sich in diesen Ländern als stabiler Wirtschaftszweig.

Neben dem Vertrieb überzeugte auch der Zeppelin Service, beispielsweise mit dem Programm Cat Certified Rebuild. Ein Cat Muldenkipper aus dem Baujahr 2008 mit 14.600 Betriebsstunden wurde so umfassend überholt, dass Kunden auf der Messe weitere Instandsetzungen, etwa für einen Cat Abbruchbagger 365 UHD und drei Cat Rohrverleger 589, in Auftrag gaben. Thomas Weber, Geschäftsführer Service bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH, erhielt eine Auszeichnung von Caterpillar, die Zeppelin als Vorbild für andere Vertriebs- und Servicepartner hervorhebt.

Auf dem Messestand feierten 22 Produktneuvorstellungen von Caterpillar ihre Weltpremiere. Diese stießen auf großes Interesse und führten zu zahlreichen Kundenkontakten und Verkaufsgesprächen. Fred Cordes betonte das Motto des Messeauftritts: „Rewrite the Rules – Definieren Sie die Regeln neu! Dafür bieten Caterpillar und Zeppelin viele Ansätze – etwa durch Trends hinsichtlich alternativer Antriebe, durch vernetzte Baumaschinen oder mit den brandneuen Mini- und Kettenbaggern, die eine neue Ära für Baumaschinen einläuteten.“ Das Zeppelin Produktmanagement führte 195 Standführungen für insgesamt 3.160 Personen durch.

Besondere Anziehungspunkte in Halle B6 waren der Cat Kettendozer D11 und der Cat Radlader 992K, die größten der über 60 Exponate. Die Tiefbaufirma Mecklenburgische Kanalbau GmbH aus Rostock gewann einen Cat Minibagger 301.6 bei einer Verlosung von Zeppelin.

In Halle A4 informierte Zeppelin Power Systems über die neuesten Motoren der EU-Abgasstufe V sowie über Wartungs- und Reparaturoptionen. Mittels VR-Brillen konnten Besucher virtuelle Einbauprojekte und Motoren im Einsatz erleben, um Optimierungspotenziale bei der Planung und dem Betrieb von Cat Motoren zu visualisieren.

Der Fachkräftemangel war ein zentrales Thema der Branche. Die bauma diente auch als Plattform für die Nachwuchsgewinnung. Zeppelin präsentierte Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten im ICM und beteiligte sich an den Initiativen „Think Big“ und „Werkstatt live“. Zeppelin Rental verzeichnete einen Auftragseingang von 35 Millionen Euro.

Peter Schrader, Geschäftsführer von Zeppelin Rental, zeigte sich stolz auf das Team: „Besonders freut es mich, dass wir in allen unseren drei Geschäftsbereichen – Maschinen- und Gerätevermietung, temporäre Infrastruktur und Baulogistik – sehr gute Geschäfte machen konnten.“ Verträge für die Vermietung von Maschinen und Geräten für ein Musikfestival und Bauvorhaben wie den Bau einer Pipeline wurden abgeschlossen. Im Energiehandel erreichte der Auftragseingang im März über drei Millionen Euro. In der Baulogistik wurden Aufträge für neue Projekte, einschließlich Logistikplanung und Zutrittskontrolle, gewonnen.

Zudem wurden Arbeitsbühnen und weiteres Equipment für den Auf- und Abbau der bauma vermietet und Messestände aus Raumsystemen für Aussteller bereitgestellt. Das Umsatzvolumen dieses Vor-Messe-Geschäfts betrug über 460.000 Euro. Im Infinity Room, einem Besuchermagneten, erlebten Kunden das Gesamtportfolio von Zeppelin Rental in einer 3D-Welt einer Großbaustelle. Der traditionelle Biergarten empfing 23.000 Besucher. Mit einer E-Baustelle setzte Zeppelin Rental einen Schwerpunkt auf Maschinen und Geräte mit Elektro- und Hybrid-Antrieb für emissions- und geräuscharmes Arbeiten.

Vorgestellt wurden auch innovative Caterpillar-Technologien, intelligente Verkehrstelematik-Lösungen und kameragestützte Baustellenbewachung. Michael Heidemann, stellvertretender Vorsitzender der Zeppelin-Konzern-Geschäftsführung, resümierte: „Wir haben unsere Erfolgsgeschichte fortgeführt und die beste bauma aller Zeiten erlebt.“ Er löste eine verlorene Wette ein, indem er auf einer Rikscha durch die Messehalle B6 fuhr und Fred Cordes über den Messestand beförderte.

Der Zeppelin Fahrerclub erzielte Einnahmen von 200.000 Euro durch den Verkauf von Modellen und Kleidung. Zusammen mit den 460.000 Euro des Cat Merchandising Shops wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Der Fahrerclub zählt in Deutschland über 30.000 Mitglieder. Rekordverdächtig war auch der Verzehr von 5,8 Tonnen Leberkäse, 24.000 Semmeln und 180 Hektolitern Bier. Im Biergarten von Zeppelin Rental wurden 20.000 Essen und 34.000 Getränke ausgegeben.

Barbara Schöneberger begleitete Kunden bei Vertragsabschlüssen und führte durch ein Abendprogramm. Zeppelin unterstützte die südafrikanische Hilfsorganisation „Home from Home“ mit einer Spende. Einnahmen von rund 30.000 Euro aus der Fahrerbar und 15.000 Euro aus der Verlosung von Bildern mit Cat Baumaschinenmotiven wurden erzielt. Zeppelin stockte die Spendensumme auf 100.000 Euro auf. Michael Heidemann bemerkte abschließend: „Wir waren nicht nur erfolgreich, sondern haben damit noch eine gute Sache unterstützt. Was gibt es Schöneres?“

23.04.2019

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