Baustoffe & Materialien, Nachhaltigkeit, Wege-, Platz- und Terrassenbau

Betonstein mit 100 % Emissionsausgleich ist Finalist des 17. Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Ein emissionsfreier Betonstein der AHE Verbundsteine Betonwaren GmbH ist Finalist des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025. Der c-ton® QUADRO gleicht 100 % der CO2-Emissionen aus und gilt als „Leuchtturm der Transformation“.

Innovative Technologie für vollständigen Emissionsausgleich

Die AHE Verbundsteine Betonwaren GmbH hat ihr Betonwarensortiment um eine emissionsfreie Serie erweitert. Der c-ton® QUADRO gleicht 100 % der CO2-Emissionen aus, die bei seiner Herstellung entstehen, einschließlich der Treibhausgas-Emissionen aus dem Zement. Dieser Betonstein ist nun Finalist des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025.

Die Fachjury hat den c-ton® QUADRO unter die „Leuchttürme der Transformation“ in der Kategorie Klima gewählt. Produkte und Lösungen in dieser Kategorie werden für ihren „besonderen Beitrag zur Transformation“ ausgezeichnet. Die AHE Verbundsteine Betonwaren GmbH sieht im c-ton® QUADRO nicht nur ein emissionsneutrales Produkt, sondern auch einen Impulsgeber für eine dauerhafte Transformation durch den Einsatz einer neuartigen Technologie.

Emissionsausgleich durch innovative Technologie

Die Emissionsreduktion erfolgt durch Effizienzsteigerung und den Austausch von Zusatzstoffen, sodass lediglich die unvermeidbaren Restemissionen ausgeglichen werden müssen. Dies geschieht durch die Einbringung von technischem Kohlenstoff in die Betonwarenprodukte, wodurch Emissionen in der eigenen Wertschöpfungskette ausgeglichen werden.

Die AHE Verbundsteine Betonwaren GmbH ist der erste Hersteller, der ein c-ton®-Produkt auf dem Markt anbietet und damit eine Vorreiterrolle bei der Anwendung einer Negativ-Emissions-Technologie in der Betonwarenproduktion einnimmt. Über die Concrete Innovation Group können sich weitere Hersteller dem Verbund anschließen und ihre Sortimente um emissionsneutrale Produkte ergänzen.

Wir haben uns die Entwicklung eines emissionsneutralen Steines zum Ziel gesetzt und in mehrjährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit investiert. Für uns bedeutet die Auswahl als Finalist des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die Bestätigung unserer Technologiewahl. Wir hoffen daher auch, die Bekanntheit der Kohlenstoffsenken-Technologie für den Einsatz in Baumaterialien voranzubringen.

Die Dekarbonisierung der Branche erfordert neben Emissionsreduktion auch transformative Materialinnovationen und neue Rohstoffe. Für einen nachhaltigen Wandel sind ein Umdenken, der Mut zu Neuem, die Umstellung von Prozessen und die Verankerung des Klimaschutzes im Kerngeschäft notwendig.

19.11.2024

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