Positionspapier des BGL: Forderungen an die Bundesregierung
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) hat ein Positionspapier veröffentlicht, das zentrale Forderungen an die künftige Bundesregierung richtet. Im Fokus stehen eine mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik, der Abbau von Bürokratie, die Fortführung des Ausbaus der grün-blauen Infrastruktur in Städten sowie ein vereinfachter Zugang für internationale Arbeits- und Fachkräfte zum deutschen Arbeitsmarkt. Dieses Papier ist Teil der BGL-Bundestagswahlkampagne 2025 und soll die politischen Akteure dazu anregen, den Umbau städtischer Lebensräume im Kontext des Klimawandels konsequent und parteiübergreifend voranzutreiben.
Halten Sie Kurs in der Klimapolitik! Die Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor immensen Herausforderungen. Der Klimawandel mit häufigeren Extremwetter-Ereignissen verschärft die Lebensbedingungen in urbanen Räumen erheblich. Klimaanpassung ist eine Investition in eine lebenswerte Zukunft.
Grün-blaue Infrastruktur für lebenswerte Städte
Das Positionspapier des BGL betont die Bedeutung von Grün- und Freiflächen in Städten. Diese tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei, fördern die Artenvielfalt und schützen durch die Anwendung von Schwammstadt-Prinzipien vor Überflutungen, Trockenheit und Hitze. Gleichzeitig formuliert der BGL Erwartungen hinsichtlich des Bürokratieabbaus, einer mittelstandsfreundlichen Wirtschaftspolitik und eines erleichterten Zugangs für Fachkräfte aus dem Ausland.
Mittelstand stärken und Bürokratie abbauen
Die über 4.200 im BGL organisierten Landschaftsgärtner-Betriebe, oft inhaber- oder familiengeführt, spielen eine wichtige Rolle bei der grünen Transformation der Städte. BGL-Präsident Thomas Banzhaf weist auf den Regulierungsdruck hin, dem diese Betriebe ausgesetzt sind. Steigende Anforderungen und neue Vorschriften würden den Arbeitsalltag belasten, sodass Unternehmen zunehmend Zeit mit Verwaltung statt mit Kernaufgaben verbringen müssten. Hier sei ein Abbau bürokratischen Ballasts dringend erforderlich.
Dies gelte auch für den Zugang von Arbeits- und Fachkräften aus anderen Ländern. Der GaLaBau sei offen für Menschen, die in Deutschland arbeiten möchten, jedoch müsse der Zugang zum Arbeitsmarkt umgehend erleichtert werden. Der BGL fordert die nächste Bundesregierung auf, den Mittelstand durch gezielte Investitionen und regulatorische Entlastungen zu fördern.
Bürokratie lähmt und kostet den GaLaBau wertvolle Ressourcen. Es ist höchste Zeit, dass die Politik überflüssige Regulierungen auch für unsere Branche entschlackt, zum Beispiel die neue Maut für den GaLaBau abschafft und viele Prozesse schnell vereinfacht!
Die zentralen Forderungen des BGL umfassen:
- Ausbau der grün-blauen Infrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel
- Förderung der Artenvielfalt und des Regenwassermanagements
- Stärkere Investitionen in öffentliche Grünflächen zur Steigerung der Lebensqualität
- Regulatorische Entlastungen für mittelständische Betriebe
