Erfolgreicher Auftakt der Bundesgartenschau Koblenz 2011
Die Bundesgartenschau (BUGA) Koblenz 2011 hat in den ersten elf Tagen seit ihrer Eröffnung bereits 200.000 Besucher empfangen. Damit wurde zehn Prozent des angestrebten Gesamtziels von zwei Millionen Besuchern innerhalb der 185 Veranstaltungstage erreicht.
Als 200.000ste Besucherin wurde Gudrun Flosbach aus Wipperfürth am Haupteingang Kurfürstliches Schloss begrüßt. Sie besuchte die BUGA Koblenz 2011 gemeinsam mit ihrem Mann Franz-Josef Flosbach.
Koblenz’ Oberbürgermeister und BUGA-Aufsichtsratsvorsitzender Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig sowie BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas zogen eine erste Bilanz der Veranstaltung. Hofmann-Göttig resümierte einen erfolgreichen Start:
Trotz einiger kleiner Anfangsschwierigkeiten haben wir einen Traumstart hingelegt und freuen uns über die durchweg positive Grundstimmung.
Der Karfreitag erwies sich mit über 23.000 Besuchern als der besucherstärkste Tag. Auch der Ostersonntag mit fast 21.000 und der Ostermontag mit 22.000 Besuchen trugen maßgeblich zur hohen Besucherzahl bei. Für Oberbürgermeister Hofmann-Göttig ist die Besucherzahl mehr als ein statistischer Wert:
200.000 Besuche in zehn Tagen, das klingt per se beachtlich. Für mich ist aber viel wichtiger, dass dahinter lauter Menschen stehen, die nach einem wunderbaren BUGA-Tag abends glücklich nach Hause kommen und sagen: ‚Mensch, schön war’s!’
BUGA-Geschäftsführer Faas führte den Erfolg der ersten Tage auf die Osterferien, die positive Stimmung in der Stadt und das gute Wetter zurück. Die hohen Temperaturen führten jedoch auch zu Herausforderungen, da sie Blühzeiten und natürliche Abläufe beeinflussten. Zur Bewältigung der Trockenheit unterstützten die Berufsfeuerwehr Koblenz sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Ehrenbreitstein, Arzheim und Arenberg-Immendorf die Bewässerung der Grünflächen. Mittels moderner Löschtechnik konnte das Wasser schonend in einem feinen Sprühnebel verteilt werden.
Die bisherige Besucherstruktur zeigt, dass in den ersten Tagen vor allem Menschen aus der Stadt und der Region die Gartenschau besuchten. Faas erwartet, dass dieser Anteil mit dem Beginn des Bustourismus sinken wird. Überraschend sei die hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen. Dies sei einerseits auf die Osterferien zurückzuführen und zeige andererseits, dass das Ausstellungskonzept und das Veranstaltungsprogramm für Familien attraktiv sind.
Oberbürgermeister Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig hob die Verkaufszahlen der Dauerkarte hervor:
Inzwischen haben sich schon mehr als 50.000 Menschen aus Stadt und Region ihre Dauerkarte gekauft und personalisieren lassen und bekunden somit, wie sehr sie hinter dieser Veranstaltung stehen.
Die Identifikation der Koblenzer mit der BUGA zeige sich auch darin, dass viele die Gelegenheit nutzten, Freunde und Verwandte einzuladen und durch die Gartenschau zu führen. Dies trage dazu bei, Koblenz langfristig als Reiseziel zu etablieren.
Trotz des hohen Besucherandrangs wurden die ersten zehn Tage genutzt, um anfängliche Schwierigkeiten zu beheben. Faas betonte, dass weiterhin daran gearbeitet werde, den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.