Würdigung der gärtnerischen Leistungen
„Ohne die gärtnerischen Aussteller, ihre Expertise, ihr Fachwissen und ihre Leidenschaft wäre die Bundesgartenschau als Visitenkarte des gärtnerischen Könnens gar nicht möglich.“
Dies betonte Eva Kähler-Theuerkauf, Vizepräsidentin des Zentralverband Gartenbau e.V., während der Veranstaltung. Sie hob hervor, dass die Bundesgartenschau die Kunst des Gartenbaus präsentiere und zur Belebung von Städten beitrage.
Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG, ergänzte, dass die Gartenschau ein Erfolg für die Region und den Tourismus gewesen sei. Die Umwandlung eines ehemaligen Militärgeländes in eine blühende Landschaft sei gelungen und habe zur Stadtentwicklung beigetragen. Er unterstrich die Notwendigkeit der Gärtner für eine erfolgreiche Gartenschau und bezeichnete die Auszeichnungen als Wertschätzung für deren Arbeit.
Rüdiger Eckhardt, Leitung Projektabteilung Gärtnerische Ausstellungen BUGA/IGA der DBG, hob hervor, dass die Qualität der gärtnerischen Ausstellungen bis zum Ende der Bundesgartenschau konstant hoch geblieben sei.
Pflanzenvielfalt und Qualität der BUGA 2023
Lydia Frotscher, Ausstellungsbevollmächtigte der DBG, blickte auf die vergangenen Monate zurück. Der Frühjahrsflor, maßgeblich geprägt durch Blumenzwiebeln, sei entscheidend für den Beginn der BUGA gewesen. Auch der Sommerflor habe sich trotz anfänglicher Herausforderungen wie Hitze und Wassermangel gut entwickelt.
Aktuell zählten Dahlien zu den Publikumslieblingen. Auch Kübelpflanzen, darunter Hibiskus-Sorten, sorgten weiterhin für Interesse. In den insgesamt 19 Hallenschauen präsentierten wechselnde Aussteller ihre Pflanzen und ihr gestalterisches Können.
Bei der Preisverleihung wurden insgesamt 13 Große Goldmedaillen der DBG und sieben Ehrenpreise verliehen.
