GaLaBau-Branche: Herausforderungen für mittelständische Betriebe
Ralf Hertweck wies auf die Schwierigkeiten hin, die sich für kleine und mittelständische Familienbetriebe aus politischen Entscheidungen ohne ausreichenden Praxisbezug ergeben können. Insbesondere bereiten den Landschaftsgärtnern die wirtschaftlichen Aktivitäten von städtischen Regiebetrieben und sozialen Beschäftigungsgesellschaften Sorge.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Belastung durch die Schaffung von 1-Euro-Jobs, die sich auf die GaLaBau-Branche auswirkt. Der Verband GaLaBau Baden-Württemberg fordert hier politische Unterstützung für Betriebe, die Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen.
Verantwortung und Zukunft der Branche
Der Garten- und Landschaftsbau ist bereit, gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. Die Nachfrage nach grünen Dienstleistungen ist vorhanden. Die Branche hat in den vergangenen Jahren Arbeitsplätze geschaffen und im Ausbildungsbereich eine Rekordmarke von über 1200 Ausbildungsverhältnissen in Baden-Württemberg erreicht.
Unsere Arbeitsplätze sind hier vor Ort in Breisach und diese wollen wir auch langfristig erhalten. Von der Politik erwarten wir nicht mehr, als faire Wettbewerbsbedingungen.
Dies betonte Ralf Hertweck im Gespräch mit Kerstin Andreae. Auch die Firma Hertweck engagiert sich in der Ausbildung.
Kerstin Andreae, die als Wirtschaftspolitikerin einen Fokus auf mittelständische Betriebe legt, zeigte sich überzeugt, dass der Garten- und Landschaftsbau ein zukunftsfähiger Wirtschaftszweig ist. Sie und Ralf Hertweck waren sich einig, dass die Branche eine Zukunft hat und Bauen mit Grün an Bedeutung gewinnen wird.
