ZVG-Forderungen für eine zukunftsfähige Gartenbaubranche
Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl 2025 hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) seine politischen Forderungen für die Branche formuliert. Diese sollen der nächsten Bundesregierung als Leitfaden dienen, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Gartenbaus zu sichern und die Betriebe zu entlasten.
ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf hebt die spürbare Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage hervor, die insbesondere mittelständische Betriebe, zu denen der Gartenbau mehrheitlich gehört, vor große Herausforderungen stellt. Die kommende Bundesregierung müsse der deutschen Wirtschaft dringend eine Perspektive bieten und sie auf einen Wachstumspfad zurückführen.
„Unser Forderungspapier zeigt konkrete Maßnahmen für den heimischen Gartenbau auf, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, die Unternehmen zu entlasten und die regionale Produktion zu erhalten“, so Kähler-Theuerkauf.
Der ZVG betont, dass der Gartenbau einen wesentlichen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz leistet. Um dieses Potenzial voll ausschöpfen zu können, seien jedoch passende politische Rahmenbedingungen unerlässlich. Die Branche sieht sich mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert, darunter die Folgen des Klimawandels, hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und zunehmende Bürokratie.
Vor diesem Hintergrund fordert der ZVG politische Entscheidungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken und konkrete Entlastungsmaßnahmen umsetzen.
