Zentrale Projekte und Ausblicke für 2017
Die Bundestagung der Friedhofsgärtner fand vom 9. bis 12. Januar 2017 in Lübeck statt. Unter dem Motto „Wir gestalten Zukunft!“ standen neben Wahlen, Diskussionen und Beschlüssen auch die Ausbildung im Fokus. Ein kulturelles Rahmenprogramm mit einem Besuch des Europäischen Hansemuseums und einer Stadtführung mit Rathausempfang durch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe bot Raum für Austausch.
Die Tagung legte den Grundstein für das Jahr 2017. Birgit Ehlers-Ascherfeld, im Amt bestätigte BdF-Vorsitzende, äußerte ihre Vorfreude auf die gemeinsame Arbeit:
Es ist spürbar, dass wir alle viel Motivation aus dem vergangenen BdF-Jubiläumsjahr mit all seinen erfolgreichen Projekten schöpfen. In den letzten Tagen wurden die Weichen für ein ebenso erfolgreiches IGA-Jahr gestellt.
Im Jahresrückblick auf 2016 evaluierten die Teilnehmer zunächst abgeschlossene Projekte. Dabei standen Marketingprojekte wie die Umsetzung der BdF-Webseite und die BdF-Jubiläumsaktion „Gräber bewegen“ im Mittelpunkt.
Für 2017 konzentrierten sich die Planungen auf Projekte rund um die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 in Berlin. Ein Schwerpunkt lag auf dem neuen Konzept „NaturRuh“, das auf der IGA 2017 erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wird. Die Grundidee dieser Gestaltungsform ist das Angebot ökologisch nachhaltiger Grabgestaltung auf Friedhöfen.
Bedeutung der IGA und Verbandsarbeit
Renate Behrmann, Ausstellungsbevollmächtigte der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), ergänzte den Ausblick auf die IGA. Sie berichtete über den Entwicklungsstand des IGA-Geländes und ging dabei besonders auf den Ausstellungsteil „Friedhof und Denkmal“ mit seinen 90 Ausstellungsgräbern ein.
Hartmut Weimann, Vizepräsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG), betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Friedhofsgärtner als wichtige und wachsende Sparte im ZVG. Er appellierte an das Engagement im Verband und hob die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Fachbereiche hervor.
Andreas Lohff, Präsident des Gartenbauverbandes Nord e.V., begrüßte die Teilnehmer in Lübeck. Er blickte auf die Entwicklung der Bestattungen seit der letzten Bundestagung der Friedhofsgärtner in Lübeck im Jahr 1980 zurück. Sein Fazit war, dass eine starke Gemeinschaft gemeinsam auf Veränderungen reagieren kann.
Dirk Eberlein, Vorsitzender der Landesfachgruppe der Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau Nord e.V., lenkte die Aufmerksamkeit auf Lübeck. Die Bundestagung wurde gemeinsam mit der Landesfachgruppe der Friedhofsgärtner des Gartenbauverbandes Nord e.V. sowie den Dauergrabpflegeorganisationen aus Lübeck, Hamburg und Kiel organisiert.

