Struktur und Inhalte des Wettbewerbs
Der Berufswettbewerb bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre fachlichen Kompetenzen, Kreativität und Teamfähigkeit zu zeigen. Er fördert den fachlichen Austausch und das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Branche. Gleichzeitig soll der Wettbewerb der Öffentlichkeit die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der grünen Berufe demonstrieren.
Die bundesweite Eröffnung des BWB 2015 findet am 10. Februar im Oberstufenzentrum Werder in Groß-Kreutz statt. Anschließend folgen bis zum 27. Februar die Erstentscheide auf Ortsebene. Auszubildende aller Fachrichtungen treten in Dreier-Teams in zwei Wettbewerbsstufen an und absolvieren zehn theoretische und praktische Aufgaben.
Die Aufgabenbereiche umfassen:
- „Gemüse & Co“
- „Stein zu Stein“
- „Saatgut-Check“
- „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“
- „Kreatives Frühlingserwachen“
- „Weltreligionen“
- „Brennstoffe im Gartenbau“
- „Alles Zapfen, oder was?“
- „Landschaft erhalten – Landschaft gestalten“
- „Säfte – flüssiges Obst“
Die Teams müssen diese Aufgaben gemeinsam lösen und dabei einen umfassenden Überblick über alle gärtnerischen Fachsparten beweisen.
Qualifikation und das große Finale
Die Sieger der Ortsebene qualifizieren sich für den Zweitentscheid auf Landesebene. Dieser wird vom 8. bis 21. Juni in den einzelnen Bundesländern ausgetragen. Dort treffen die besten Teams ihres Landes erneut in zehn Aufgaben der genannten Bereiche aufeinander.
Das Finale, der Bundesentscheid, findet am 2. und 3. September auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2015 Havelregion statt. Hier treten die besten Teams aller Länder an. Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages am 4. September werden die erfolgreichsten Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner der beiden Wettbewerbsstufen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Bundeslandwirtschaftsministeriums ausgezeichnet.
Bedeutung für die grüne Branche
Alle Teilnehmenden des Berufswettbewerbs zeigen durch ihr Engagement, dass ihr Interesse am Beruf über die reinen Ausbildungsanforderungen hinausgeht. ZVG-Präsident Jürgen Mertz ruft die Betriebe dazu auf, ihre Auszubildenden zur Teilnahme zu motivieren und für den Wettbewerb freizustellen.
Der Wettbewerb ist ein hervorragendes Instrument für unseren wunderbaren Beruf zu werben und ihn in seiner Vielfalt und Kreativität darzustellen. Unterstützen Sie diese Möglichkeit der Imagewerbung und Imagepflege.