Erfolgreicher Abschluss der Bundesgartenschau Koblenz 2011
Die Bundesgartenschau (BUGA) Koblenz 2011 endete nach 185 Ausstellungstagen am 16. Oktober mit einer Abschlussfeier und einem Feuerwerk. Die Veranstaltung, die ursprünglich zwei Millionen Besucher erwartete, zählte insgesamt 3.558.274 Gäste.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen Festgottesdienst. Anschließend strömten Tausende Besucher in den Festungspark, um sich von der BUGA zu verabschieden. Der Festakt, moderiert von Thomas Anders, bot einen Querschnitt des Veranstaltungsprogramms mit Musik, Tanz und Comedy.
Die BUGA Koblenz 2011 umfasste die Bereiche Blumenhof am Deutschen Eck, Kurfürstliches Schloss und Festung Ehrenbreitstein. Diese waren durch eine Seilbahn über den Rhein und eine neu gestaltete Rheinpromenade miteinander verbunden.
Es war ein friedliches Familienfest, das drei Generationen vereinte. 2011 - Das war unser Sommer', das werden wir noch in Jahren sagen. Vielleicht auch in Jahrzehnten. 'Koblenz ist verwandelt' - durch die BUGA, für die BUGA und für die Zeit danach.
Betonte der Koblenzer Oberbürgermeister und BUGA-Aufsichtsratsvorsitzende Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für den Erfolg.
Ministerpräsident Kurt Beck hob die Nachhaltigkeit der Investitionen hervor:
Jeder investierte Euro hat fünf 'BUGA-Euro' eingespielt. Das nenne ich eine ordentliche Rendite. Die Festung Ehrenbreitstein und das Schloss Stolzenfels erstrahlen in neuem Glanz und sind barrierefrei begehbar. Lützel, Neuendorf und Wallersheim sind für die nächsten Generationen hochwassersicher. Und der barocke Stadtteil Ehrenbreitstein ist ein wahres Schmuckstück unter den Rheinstädten geworden.
Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), verwies auf die 60-jährige Geschichte der Bundesgartenschauen:
Koblenz 2011, 60 Jahre Bundesgartenschauen - eine Erfolgsstory, die im zweijährigen Rhythmus seit 1951 mit der Wiederherstellung zerstörter Städte immer neue Herausforderungen fand. Der grandiose Erfolg hier in Koblenz in der Folge der begeisternden Schau in Schwerin 2009, als ich glaubte, das ist nicht mehr zu steigern - welch ein Irrtum - ist lebendige und greifbare Bestätigung für unser aller Handeln.
Die sich verändernden Ansprüche der Menschen sowie ökologische und ökonomische Herausforderungen seien stets ein Ansporn für den gärtnerischen Berufsstand gewesen.
Übergabe an Hamburg 2013
Ein zentraler Bestandteil der Abschlussfeier war die Übergabe der BUGA-Fahne an die Internationale Gartenschau (igs) Hamburg 2013. Die zweite Hamburger Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt nahm die Fahne von Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig und ZVG-Präsident Heinz Herker entgegen.
Die Bundesgartenschau in Koblenz hat die Besucherinnen und Besucher begeistert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die an die BUGA gestellten Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Deswegen dient sie uns bei der Austragung 2013 in Hamburg auch als Vorbild. Die Messlatte ist zweifellos hoch gesetzt.
Erklärte Stapelfeldt. Hamburg knüpfe mit der igs 2013 an seine Gartenschau-Tradition an und werde unter dem Motto "In 80 Gärten um die Welt" eine Reise durch Kulturen und Klimazonen bieten.
Die Abschlussfeier im Festungspark bot ein Wiedersehen mit Künstlern wie den Bobbin' Baboons, der SWR Bigband und den Artistokraten. Hamburg präsentierte sich zudem mit dem Musiker Stefan Gwildis und dem Pianisten Joja Wendt.
BUGAGeschäftsführer Hanspeter Faas bedankte sich bei seinen Mitarbeitern und allen Beteiligten, insbesondere bei den Besuchern:
Erst Sie haben die Bundesgartenschau Koblenz 2011 so erfolgreich werden lassen.
Besitzer einer BUGA-Dauerkarte erhalten im kommenden Jahr Vorteile, darunter die kostenlose Nutzung der Seilbahn von Mitte bis Ende März 2012. Der holländische Keukenhof bietet zudem im nächsten Frühjahr besondere Konditionen gegen Vorlage der Dauerkarte. Die Abschlussfeier endete mit einem Feuerwerk, untermalt von dem Lied "Time to Say Goodbye".