Themenschwerpunkte und Referenten des Symposiums
Die Stadt Brilon, als größte kommunale Waldbesitzerin Deutschlands, veranstaltet alle zwei Jahre ein Waldsymposium. Seit 2015 ist dieses Symposium Teil der DLG-Waldtage in Brilon-Madfeld. Das diesjährige 12. Briloner Waldsymposium findet am 15. und 16. September statt.
Unser Waldsymposium genießt überregionales Ansehen und Anerkennung.
Dies erklärt Dr. Gerrit Bub, Forstamtsleiter der Stadt Brilon. Die Veranstaltung bringt Referenten aus Politik, Wissenschaft und Praxis mit 200 bis 300 Zuhörern zusammen, um aktuelle Waldthemen zu diskutieren.
Fokus auf ökologische und ökonomische Herausforderungen
Das diesjährige Symposium steht unter dem Leitthema „Waldbau in Zeiten des Klimawandels, ökologischer und ökonomischer Herausforderungen und Rohstoffverknappung“. Es richtet sich an Fachleute und interessierte Bürger. Die Auftaktveranstaltung am Freitag, den 15. September, um 13:00 Uhr im Forumszelt der DLG-Waldtage, behandelt das Thema „Waldbau konkret: Wohin in Zeiten des Klimawandels, ökologischer und ökonomischer Herausforderungen und Rohstoffverknappung?".
Prof. Dr. Hermann Spellmann von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen beleuchtet Klimaschutz und Klimaanpassung. Prof. Dr. Christian Ammer vom Waldbauinstitut der Universität Göttingen referiert über waldbauliche Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel. Lars Schmidt, Generalsekretär des Vorstands und Hauptgeschäftsführer der Deutschen Säge- und Holzindustrie, spricht über „Holz – der Fingerabdruck der Natur in unseren Häusern...“.
Heino Pachschwöll, ein Kleinprivatwaldbesitzer, thematisiert die Sanierung und den Aufbau sturmgeschädigter Privatwälder. Dr. Gunter Tiersch, Leiter des ZDF-Wetterteams, konzentriert sich in seinem Vortrag auf den Klimawandel und die Dringlichkeit von Gegenmaßnahmen. Die Moderation der Veranstaltung übernehmen Dr. Christoph Bartsch, Bürgermeister der Stadt Brilon, und Franz Schrewe, Ehrenbürgermeister der Stadt Brilon.

