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GaLaBau 2026 zeigt Zukunftstrends für eine klimaresiliente Branche

GaLaBau 2026 stellt Klimaanpassung und Fachkräftesicherung in den Mittelpunkt. Die Messe zeigt praxisnahe Lösungen für grüne Infrastruktur, emissionsarme Technik und Ausbildung – und positioniert den Garten- und Landschaftsbau als zentralen Akteur der Zukunft.

Klimaanpassung, Fachkräfte und Innovationen prägen die grüne Branche 2026

Die GaLaBau 2026 rückt zentrale Zukunftsthemen des Garten- und Landschaftsbaus in den Fokus. Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Fachkräftesicherung prägen die Branche zunehmend und bestimmen auch die Inhalte der Messe. Als führende Plattform in Europa bündelt sie innovative Ansätze – von klimaresilienter Stadtgestaltung über emissionsfreie Baumaschinen bis hin zu neuen Konzepten in der Ausbildung.

Mit Formaten wie dem GRÜN-BLAUEN PFAD, der E-Mobility Area und dem Landschaftsgärtner-Cup werden praxisnahe Lösungen sichtbar. Die Messe positioniert sich damit als zentraler Treffpunkt für Betriebe, Kommunen und Planer, die aktiv an der Weiterentwicklung grüner Infrastrukturen arbeiten.

Klimaanpassung als Treiber der Branche

Die Auswirkungen der Erderwärmung verändern die Anforderungen an den Gartenbau und die Stadtplanung grundlegend. Der Landschaftsgartenbau entwickelt sich zunehmend zum Lösungsanbieter für klimaresiliente Räume, Biodiversität und öffentliche Gesundheit. Unterstützt wird diese Entwicklung durch europäische Initiativen wie die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur.

„Der Landschaftsgartenbau befindet sich in einem vielversprechenden Wandel. Unsere grünen Projekte werden als naturbasierte Lösungen für ein besseres Klima, mehr Biodiversität und öffentliche Gesundheit geschätzt. Dieser Wandel wird durch die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur unterstützt, die ehrgeizige Ziele für die Begrünung von Städten festlegt.“

Auf kommunaler Ebene gewinnt die Entwicklung klimaeffizienter Infrastruktur weiter an Bedeutung. Hitzemindernde Freiräume, nachhaltige Regenwasserkonzepte und widerstandsfähige Pflanzenverwendung zählen zu den zentralen Aufgabenfeldern. Besonders Dach- und Fassadenbegrünungen eröffnen neue Marktchancen für GaLaBau-Betriebe.

„Aus meiner Sicht wird die Klimaanpassung im kommenden Jahr das prägende Thema für den GaLaBau sein. Wir erleben in Städten und Gemeinden ganz konkret, wie wichtig hitzereduzierende Freiräume, durchdachte Regenwasserkonzepte und widerstandsfähige Pflanzenverwendungen werden. Gerade bei Dach- und Fassadenbegrünungen sind Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner gefragte Expertinnen und Experten, weil sie Planung, Bau und Pflege ganzheitlich zusammenbringen. Diese Aufgaben eröffnen der Branche neue Märkte, stärken ihre Rolle als Problemlöser und erweitern die Kompetenzfelder weit über das klassische Grün hinaus.“

Ein integrativer Ansatz aus Wasser-, Grün- und Sozialinfrastruktur wird zunehmend zum Leitbild moderner Freiraumplanung. Dabei geht es nicht nur um ökologische Aspekte, sondern auch um inklusive und nutzerorientierte Gestaltung.

„Wie wir in Zukunft leben wollen, hängt maßgeblich davon ab, wie wir unsere Städte, Dörfer und Freiräume gestalten. Das Gebot der Stunde: grün-blaue-bunte Infrastrukturen. Blau steht für das Wassermanagement in Zeiten zunehmender Hitze und Trockenheit, grün für Vegetation, Biodiversität und ökologische Funktionen. Bunt ergänzt diese Perspektive um die soziale Dimension der Diversität – den Schutz wertvoller Ökosysteme ebenso wie die Vielfalt der Menschen, die Freiräume nutzen. Dazu gehört auch die Gestaltung gendergerechter, inklusiver und barrierefreier Orte, die allen gesellschaftlichen Gruppen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.“

Fachkräftemangel bremst Entwicklung

Neben der Klimaanpassung bleibt der Mangel an qualifizierten Fachkräften eine der größten Herausforderungen im Garten- und Landschaftsbau. Besonders Bauleiter und Projektverantwortliche sind schwer zu finden. Steigende Projektanforderungen und ein begrenztes Interesse junger Menschen verschärfen die Situation zusätzlich.

Die Branche setzt daher verstärkt auf Ausbildung und internationale Vernetzung. Geplant ist unter anderem der Aufbau eines europäischen Netzwerks für berufliche Exzellenz, das den Austausch und das lebenslange Lernen fördern soll.

„Die berufliche Ausbildung innerhalb der EU – Union of Skills – ist 2026 ein Schwerpunktthema für die ELCA. Eine unserer Initiativen im kommenden Jahr ist die Gründung eines europäischen Netzwerks von Zentren für berufliche Exzellenz in unserem Sektor, um den europäischen Austausch über berufliche Bildung und lebenslanges Lernen zu fördern.“

Auch auf nationaler Ebene bleibt die Attraktivität des Berufs ein zentrales Thema. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an technisches Verständnis und Projektmanagement deutlich.

„Es gilt klar zu vermitteln, wie vielseitig, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert der Beruf der Landschaftsgärtnerin und des Landschaftsgärtners ist. Wer heute in der Branche arbeitet, gestaltet Klimaanpassung, Lebensqualität und nachhaltige Infrastruktur ganz konkret mit. Gleichzeitig steigen die fachlichen Anforderungen – von Technikverständnis bis Projektorganisation. Die GaLaBau 2026 wird dafür einen idealen Rahmen bieten, weil sie Technik, Wissen und Inspiration an einem Ort zusammenführt.“

Messe als Impulsgeber der Branche

Die GaLaBau 2026 versteht sich als Plattform für Austausch, Innovation und Orientierung. Extreme Wetterereignisse erhöhen den Handlungsdruck auf Städte und Gemeinden, gleichzeitig begrenzen finanzielle Rahmenbedingungen die Umsetzung vieler Projekte.

„Die jüngsten Extremwetterereignisse – von Hitzeperioden bis Starkregen – stellen Städte und Gemeinden vor enorme Herausforderungen. Deutschlands Städte müssen grüner werden, trotz begrenzter Flächen. Parallel dazu bleibt die Gewinnung und Bindung von Nachwuchskräften eine zentrale Aufgabe. Innovation und Weiterentwicklung sind gefragt – umso wichtiger ist es, der Branche Plattformen wie die GaLaBau in Nürnberg zu bieten, um sich zu informieren, auszutauschen und am Puls der Zeit zu bleiben.“

Mit praxisnahen Formaten und konkreten Lösungsansätzen zeigt die Messe Wege auf, wie Betriebe den Herausforderungen begegnen können. Damit setzt sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen, klimaresilienten Branche.

20.01.2026

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

GalaBau - NürnbergMesse GmbH

Messezentrum 1
90471Nürnberg
Deutschland

Tel.:+49 911 86068-860
Fax:+49 911 86068-228

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