Goldmedaille für nachhaltigen Gartenbau
Der Morgan Stanley Garden, ausgezeichnet mit der Goldmedaille auf der RHS Chelsea Flower Show, wurde unter Verwendung des Volvo ECR25 Electric realisiert. Der Garten, entworfen vom britischen Designer Chris Beardshaw, erhielt den Preis für den besten Showgarten.
Ziel des Projekts war es, einen Garten mit minimaler Umweltbelastung zu schaffen. Hierbei kam der ECR25 Electric zum Einsatz, der nach seiner Markteinführung auf der Bauma in München seinen ersten praktischen Auftritt hatte.
Ich arbeite seit langem an Konzeptmaschinen, aber bei diesem Projekt hat man wirklich das Gefühl, dass man etwas Einzigartiges tut, dass Elektromobilität Realität wird und dass wir die eindeutige Botschaft vermitteln, dass die Umwelt wichtig ist. Es ist ein bedeutender Moment auf dem Weg von Volvo CE in eine nachhaltigere Zukunft.
erklärt Ahcène Nedjimi, Spezialist für Elektromobilität bei Volvo CE.
Umweltfreundliche Bauweise und Leistung
Chris Beardshaw integrierte in seinem Showgarten zahlreiche Umweltmerkmale, darunter nachhaltige Baumaterialien, kohlenstoffarmer Beton, Brettschichtholz und energiesparende Leuchten. Der ECR25 Electric war die erste elektrische Maschine, die am Bau eines Gartens auf der RHS Chelsea Flower Show beteiligt war. Die Maschine zeichnet sich durch den Verzicht auf Partikel- und Kohlendioxidemissionen sowie einen reduzierten Geräuschpegel aus. Ein weiterer Vorteil für Landschaftsbauprojekte ist die Vermeidung von Schadstoffen, die empfindliche Pflanzen beeinträchtigen könnten.
Der elektrische Kompaktbagger soll die gleiche Grableistung wie seine konventionellen Gegenstücke bieten und erfordert keine spezielle Sicherheitszertifizierung. Ahcène Nedjimi betont, dass der Einsatz in einem sensiblen Arbeitsbereich im Herzen Londons die Fähigkeiten der Maschine für den innerstädtischen Einsatz demonstrierte.
Praxiseinsatz und Ladeinfrastruktur
Während des Gestaltungsprozesses wurde die Maschine über anderthalb Wochen eingesetzt. Sie wurde für Aushubarbeiten, die Fundamente des Hauptgebäudes sowie für Baumpflanzungen und ein Wasserspiel genutzt. Die Aufladung erfolgte über Nacht an einer normalen Haushaltssteckdose auf dem Messegelände. Bei Bedarf konnten tagsüber Schnellladungen über das bordeigene Ladegerät der Maschine durchgeführt werden.
Der Fahrer Peter Holmberg bestätigte, dass der Bagger nicht nur die gleichen Arbeiten wie die Dieselvariante ausführte, sondern auch ein angenehmeres und präziseres Handling bot. Die leisere Arbeitsumgebung, weniger Vibrationen in der Kabine und eine bessere Luftqualität förderten zudem die Kommunikation unter den Mitarbeitern.
Nach diesem Einsatz wird die elektrische Maschine bei weiteren Kunden im Praxiseinsatz getestet.
Null Emissionen und ein geringerer Geräuschpegel sind ein absoluter Meilenstein. Die Herausforderung besteht nun darin, den besten Weg zu finden, um sie noch schneller aufzuladen. Das ist etwas, woran wir gerade mit Hochdruck arbeiten.
so Ahcène Nedjimi.
Bedeutung für die Bauindustrie
Die Markteinführung des ECR25 Electric fällt in eine Zeit, in der Städte weltweit sauberere Baulösungen fordern, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Bauindustrie gilt als eine der Hauptursachen für den Klimawandel, und elektrische Maschinen bieten hier einen Lösungsansatz.
Die Frage ist nicht mehr, wann oder ob wir einen Wechsel hin zur Elektromobilität vollziehen werden, sondern wie schnell dieser erfolgen wird. Wir befinden uns wirklich am Point of no Return. Wir müssen unbedingt weniger emittieren, weniger verschmutzen und endlich die Welt aufbauen, in der wir leben wollen.
unterstreicht Nedjimi.

