Innovation und Effizienz der neuen Construction King Modelle
Case Baumaschinen führt vier neue Baggerlader der T-Serie ein, die unter der Bezeichnung Construction King firmieren. Diese neue Gerätegeneration zielt auf eine höhere Wirtschaftlichkeit bei reduzierten Betriebskosten sowie verbesserte Manövrierbarkeit und Agilität ab. Die T-Serie soll das Baggerlader-Segment durch innovative Merkmale anführen.
Kunden können die Konfiguration ihrer Maschine an individuelle Bedürfnisse anpassen. Optionen umfassen die Wahl zwischen einem Powershift- und einem Powershuttle-Getriebe, hydraulischer oder mechanischer Steuerung für die Heckbaggerausrüstung sowie 2-Rad- oder 4-Radlenkung. Die T-Serie zeichnet sich durch eine verbesserte Leistungscharakteristik aus, die eine 20 % höhere Produktivität im Ladeschaufelbetrieb bei einem etwa 10 % niedrigeren Kraftstoffverbrauch ermöglicht. Eine konstruktive Verbesserung ist die um 30 cm geringere Transporthöhe.
Im Jahr 1957 präsentierte Case den ersten industriell gefertigten Baggerlader, den "Construction King". Seitdem wurden Case Baggerlader kontinuierlich weiterentwickelt und durch technische Verbesserungen zu Innovationsträgern. Dazu gehören die Einführung des teleskopierbaren Löffelstiels, Ride-Control und das Powershift-Getriebe.
Die neuen "Construction King" Modelle sollen eine neue Dimension in Produktivität und Wirtschaftlichkeit erreichen. Trotz eines Leistungssprungs sind die Betriebskosten reduziert. Alle vier Modelle sind standardmäßig mit 1,2 m³-Ladeschaufeln ausgestattet, was einem 20 % größeren Ladevolumen gegenüber Vorgängermodellen entspricht. Für die Heckbaggerausrüstung gehört ein mechanischer Schnellwechsler zur Standardausrüstung, optional ist eine hydraulische Schnellwechselvorrichtung verfügbar.
Komfort und Leistung
Die Kabine der neuen Case Baggerlader verfügt über verstellbare Bedienkonsolen für eine optimale Sitzposition des Fahrers. Ein gefederter Fahrersitz mit einstellbarer Lordosenstütze ist Standard. Der Geräuschpegel im Innenraum beträgt 77 dB(A). Alle vier Kabinenfenster lassen sich vollständig öffnen, das Heckfenster kann nach oben geklappt werden, um die Sicht auf den hinteren Arbeitsbereich zu verbessern.
Eine Load-Sensing-Hydraulik mit Bedarfssteuerung stellt die benötigte Leistung bereit, reduziert den Kraftstoffverbrauch um etwa 10 % und mindert die Geräuschentwicklung des Motors.
Die Modelle der T-Serie sind mit 20 % größeren Ladeschaufeln ausgestattet. Dies ermöglicht eine effizientere Beladung von LKWs, da beispielsweise nur noch vier statt fünf Schaufelfüllungen benötigt werden. Der Ausleger der Heckbaggerausrüstung ist mit überlappenden Zylindern ausgestattet, was eine Transporthöhe von unter 3,60 m ermöglicht. Das schmale Auslegerprofil verbessert die Sicht auf das Werkzeug.
Die reduzierte Transporthöhe erleichtert das Umsetzen der Maschine. Der Löffelstiel wird durch einen oben liegenden Hydraulikzylinder bewegt. Der geschwungene Ausleger soll das Beladen von LKWs erleichtern und die Grableistung erhöhen. Ausleger- und Schwenkzylinder sind mit Endlagendämpfungen ausgestattet, die die Lebensdauer der Komponenten verlängern und die Belastung des Fahrers reduzieren.
Durch einen größeren Kraftstofftank und den geringeren Verbrauch konnte die Einsatzdauer zwischen zwei Tankstopps bei Standardeinsätzen auf etwa zwei Arbeitstage verlängert werden. Case plant weitere Innovationen, wie die Vorstellung einer hydraulischen Seitenverstellung für den Heckbagger im März 2011 auf der Samoter.
Sicherheit und Wartung
Ein optionales Handling-Kit bietet einen Sicherheitslasthaken mit Rohrbruchsicherungsventilen an Ausleger- und Löffelzylinder sowie eine Überlastwarneinrichtung. Die Seitenabstützungen sind ebenfalls mit Rohrbruchsicherungen ausgestattet. Zusätzliche Gummi-Bodenplatten sollen Beschädigungen des Bodenbelags am Einsatzort verhindern.
Alle Wartungspunkte für die tägliche Durchsicht und die Füllstutzen für die Betriebsmittel sind bei den Modellen der T-Serie vom Boden aus erreichbar. Dies soll den Zeitaufwand für die tägliche Wartung und die Standzeiten minimieren. Das Bremssystem wird aus dem Hydraulikkreislauf gespeist. Das elektronische Case Diagnose Tool (EST) kann zur Fehlerdiagnose der Commonrail-Motoren eingesetzt werden, um Störungen schnell zu beheben und Ausfallzeiten zu reduzieren.
Case erreichte 2005 die Marke von 500.000 produzierten Baggerladern und arbeitet auf eine Dreiviertelmillion Einheiten hin. Die neuen Radladermodelle sollen durch Innovationen, leistungsstarke und sparsame Motoren, niedrige Betriebs- und Unterhaltskosten sowie ein breites Leistungsangebot überzeugen.
