Dirk Braun im Kreis der besten Sportholzfäller
Für Dirk Braun begann die Champions Trophy in Hamburg mit einer Herausforderung im Viertelfinale. In einem K.o.-Duell traf der 47-Jährige auf den Rekordhalter und amtierenden Weltmeister Jason Wynyard, dem er sich nach 01:10,48 geschlagen geben musste. Nach einem technischen Fehler zu Beginn in seiner Disziplin Stock Saw musste Braun einen Rückstand aufholen. Trotz Unterstützung des Publikums konnte er den Rückstand nicht mehr aufholen, und der Sieg ging an den Neuseeländer.
Braun mit guter Leistung im Duell um Platz sieben
Der Wettbewerb endete für Dirk Braun mit einem positiven Ergebnis. Im Wettkampf um Platz sieben setzte er sich mit mehr als fünfzehn Sekunden Vorsprung gegen den Franzosen Roger Gehin durch. Damit beendete er die Champions Trophy mit einer guten Leistung.
Ich möchte mich bei allen, die mich im Laufe meiner Karriere unterstützt haben, bedanken. Es kann sein, dass heute mein letzter internationaler Wettkampf gewesen ist und ich bin dankbar für jeden Einzelnen, der während meiner Karriere an meine Seite stand. Genauso wie heute: Ich hatte etwas Pech beim Sägen, aber das Publikum hat mich dennoch toll unterstützt. Danke dafür.
Finale auf Augenhöhe: Brad De Losa und Stirling Hart
Den Champions Ring gewann Brad De Losa mit einer Zeit von 01:02,23. In einem Duell gegen den Kanadier Stirling Hart entschied der letzte Axthieb. Beide Kontrahenten lagen lange Zeit gleichauf.
Es ist eine große Ehre für mich die Champions Trophy zu gewinnen. Der Wettkampf ist einfach unglaublich hart. Ich habe vorher sehr viel trainiert und daher ist das jetzt eine große Genugtuung. Die Konkurrenz war sehr stark und ich freue mich, dass ich mich in diesem Jahr wieder durchsetzen konnte. Stirling hat mich im Finale richtig gefordert.
Platz drei und damit den Titel des besten Europäers sicherte sich Martin Komárek aus Tschechien.
Schwedischer Nachwuchsathlet gewinnt Rookie Weltmeistertitel
Die internationalen Nachwuchsathleten der STIHL TIMBERSPORTS® traten vor der Champions Trophy bei der Rookie-Weltmeisterschaft an. Der Schwede Ferry Svan setzte sich im Finale vor dem Australier Blake Marsh und dem Kanadier George Williams durch. Der deutsche Teilnehmer Jannik Lindner aus Heidenheim erreichte bei seinem internationalen Debüt mehrere persönliche Bestleistungen und belegte Platz acht.

