Verbände und Organisationen

Die Forschung von heute ist der Gartenbau von morgen

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) unterstreicht die Wichtigkeit der Zierpflanzenforschung am Leibniz-Institut in Erfurt. ZVG-Präsident Jürgen Mertz und Generalsekretär Bertram Fleischer fordern eine politische Lösung zur Sicherung der Eigenständigkeit des Instituts.

Die Rolle der Zierpflanzenforschung für die Branche

„Der IGZ-Standort Erfurt hat eine herausragende Bedeutung für die Zierpflanzenforschung in Deutschland. Anwendungsorientierte Grundlagenforschung und zahlreiche Projektkooperationen mit der Gartenbauwirtschaft unterstützen Innovationen in den Unternehmen. Die Zierpflanzenforschung in Erfurt leistet einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche“,

erklärte Präsident Jürgen Mertz nach Gesprächen mit Institutsleiter Professor Dr. Philipp Franken und dessen Mitarbeitern. Franken stellte Mertz und Fleischer aktuelle Forschungsfelder vor und gab einen Ausblick auf die Zukunft des Instituts außerhalb der Leibniz-Gemeinschaft. Er hob dabei die Forschungsschwerpunkte sowie die Ausbildungskooperationen mit der Fachhochschule Erfurt, der Universität Jena und weiteren Forschungseinrichtungen hervor.

Appell an die Politik zur Unterstützung

„Wir brauchen die Zierpflanzenforschung in Erfurt“, forderte Generalsekretär Fleischer. „Die Forschung von heute ist die Zierpflanzenproduktion von morgen. Dafür gibt es am Standort Erfurt beste Voraussetzungen. Wir benötigen jetzt den politischen Willen des Landes Thüringen und des Bundes zur Fortführung und Weiterentwicklung eines eigenständigen Institutes. Die Signale hierfür sind zur Zeit positiv.“

Der ZVG hatte zuvor die Entscheidung der Leibniz-Gemeinschaft zur Schließung des IGZ-Standortes Erfurt kritisiert. Seitdem setzt sich der Verband in Gesprächen mit Bundes- und Landespolitik für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Standortes als eigenständiges Institut für Zierpflanzenforschung ein.

03.05.2017

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