Kreative Ideen für den perfekten Spielplatz
Der Wettbewerb richtete sich an Kindergarten- und Grundschulgruppen, die ihre Vorstellungen von idealen Spielgeräten einreichen konnten. Die Gestaltung der Wunschspielplätze war frei und umfasste gemalte, gebastelte, gezimmerte oder gestrickte Modelle. Die einzige Vorgabe war, dass die Entwürfe von den Kindern selbst erstellt wurden, wobei Unterstützung durch Erzieher und Lehrer zulässig war.
Gewinnerentwürfe: Spielplatzfestung und Schuhkarton-Spielplatz
Eine Jury, bestehend aus Mitarbeitern von Menz Holz und der Fuldaer Zeitung, wählte aus über 25 Einsendungen zwei Siegergruppen aus. Der erste Platz ging an die Grundschule Dipperz für einen Rutschenturm mit Schaukeln. Der zweite Platz wurde der Kindertagesstätte Gänseblümchen aus Rothemann für ein Schaukelgerüst zugesprochen.
Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen. Es ist wirklich beeindruckend, mit wie viel Liebe und Kreativität die Kinder die Aufgabe gelöst haben.
Die Grundschule Dipperz überzeugte mit einer Spielplatz-Festung aus Holz und Moos. Die Kita Gänseblümchen reichte einen Spielplatz im Schuhkarton mit Guckloch und Beleuchtung ein. Die Fertigung der Spielgeräte für die Gewinnerteams erfolgt in den kommenden Wochen im Menz Holz Werk in Ehrenberg und wird anschließend an die Einrichtungen geliefert.
Nachhaltige und sichere Spielgeräte aus heimischem Holz
Die gefertigten Spielgeräte bestehen, wie alle Produkte von Menz Holz, ausschließlich aus heimischen Hölzern wie Tanne, Fichte, Esche und Douglasie. Die Sicherheit der Geräte wird umfassend geprüft.
Bei Spielgeräten aus Holz gelten besonders strenge Richtlinien. Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, sind alle unsere Spielgeräte TÜV-zertifiziert.
Ein spezielles Verfahren zur Holzvergütung bei Menz Holz ist das Bad in bis zu 210 Grad heißem Rapsöl für 34 bis 36 Stunden. Dies soll das Holz besonders witterungsbeständig machen und vor Pilzen und Fäulnis schützen.
Knut Seuring, Direktor der Bonifatiusschule in Dipperz, äußerte sich positiv über die Verwendung natürlicher und nachhaltiger Materialien. Er betonte, dass der Verzicht auf Tropenholz bei Spielgeräten einen Ansatzpunkt darstellt, um Kinder für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
