Bewerberfeld und Fristen für die Landesgartenschau
Einen Monat vor dem Ende der Einreichfrist am 30. September haben fünf Städte ihre Absicht bekundet, als Gastgeber der Landesgartenschau aufzutreten. Zu den interessierten Kommunen zählen Jena, Mühlhausen, Gotha, Schmalkalden und Apolda. Detleff Wierzbitzki, Geschäftsführer der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen, äußerte die Hoffnung, dass die Bewerberstädte ihre Machbarkeitsstudien fristgerecht einreichen können.
Wir sehen einen sehr kreativen Umgang mit den Bewerbungen der Städte, die sich mit Machbarkeitsstudien um das nächste Gartengroßereignis im Freistaat bemühen. Das sind gute Zeichen für die grüne Branche, die eine solche Gartenschau immer auch als eine Leistungsschau verstehen.
Im Vorfeld der Ausschreibung gab es bereits zahlreiche Anfragen und ein breites Interesse weiterer Städte und Gemeinden. Wierzbitzki wies darauf hin, dass das Interesse an dem Projekt "Landesgartenschau" in vielen Orten vorhanden sei, jedoch nicht alle Kommunen die vorgegebenen Kriterien erfüllen könnten.
Nächste Schritte im Auswahlverfahren
Mit dem Ende der Abgabefrist Ende September tritt das Projekt "Landesgartenschau 2013" in eine entscheidende Phase. Eine eigens eingesetzte Kommission wird die eingereichten Unterlagen prüfen und die Bewerberstädte besuchen. Die endgültige Entscheidung über den Ausrichter der nächsten Landesgartenschau in Thüringen wird anschließend von der Landesregierung getroffen und soll bis zum Jahresende bekannt gegeben werden.