Dr. Wrede koordinierte im Arbeitskreis seit 2012 die Fragen aus der Berufspraxis mit verschiedenen Versuchsanstellern und berichtete aktuell aus den Versuchen zur Vermehrung von Geranium macorrhizum `Spessart´.
Den besten Vermehrungserfolg bringt demnach, sowohl bei normal vermehrten als auch bei meristemvermehrten Mutterpflanzen, die Kultur der Mutterpflanzen bis zum Stecklingsschneiden auf Containerkulturflächen bei natürlicher Temperatur und natürlicher Verkürzung der Tageslänge. Eine Tageslichtverlängerung erbrachte bei Mutterpflanzen nur sehr geringe Vorteile, bei der Bewurzelung allerdings hohe Vorteile.
Der BdS-Vorsitzende Michael Moll dankte Dr. Wrede für die jahrelange effektive Zusammenarbeit und die für dieses Jahr schon anberaumten Versuchskonstellationen.
Moll verabschiedete auch Wolfgang Härtel, Foerster Stauden, Potsdam und Eckehard Pöppel, Pöppel Stauden Stuhr, die seit mehr als 15 Jahren den Bund deutscher Staudengärtner im Arbeitsausschuss Ausstellungsfragen des Zentralverbandes Gartenbau vertreten haben. Sie erarbeiteten u.a. spezielle Ausstellungsbedingungen für Staudenpflanzungen im Freiland und in der Halle.
Zu ihrem Nachfolger wählten die Staudengärtner einstimmig Martin Becker, Stauden Becker, Dinslaken. Zum neuen Kassenprüfer für die Haushaltsabschlüsse 2018 und 2019 wählten die BdS-Mitglieder Torben Schachtschneider, Neerstedt.
Stefan Czekalla, Flother Stauden in Greven, wurde einstimmig als Delegierter im ZVG-Umweltausschuss bestätigt, Klaus-Peter Manig aus Uebigau einstimmig als Vorsitzender des Arbeitskreises Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

