WPC-Produkte: Nachhaltigkeit durch Holz und Kunststoff

WPC-Produkte kombinieren Holz und Kunststoff für Langlebigkeit und Umweltschutz. Sie speichern CO2 und sind recycelbar, was sie zu einer nachhaltigen Wahl für Terrassen und Fassaden macht.

Umweltdaten deutscher WPC-Hersteller transparent dargestellt

Die deutschen WPC-Hersteller, organisiert im Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI), haben für WPC-Terrassendielen und WPC-Fassadenelemente eine Verbands-EPD (Environmental Product Declaration) durch das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) erstellen lassen. Diese Deklarationen liefern umfassende Daten zu den Umweltauswirkungen der Produkte.

Gerade in der öffentlichen Beschaffung, aber auch in anderen Bereichen, steigt das Umweltbewusstsein. EPDs sind wichtige Bausteine, wenn es darum geht, die Umweltwirkungen von Bauprodukten transparent, unabhängig und nachvollziehbar darzustellen.

Umwelt-Produktdeklarationen werden von der EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) als Nachweise für ökologische Leistungsmerkmale von Bauprodukten empfohlen und dienen der Nachhaltigkeitszertifizierung von Bauwerken. Die Verbands-EPDs sind über die deutsche Baustoffdatenbank ÖKOBAUDAT sowie die Internetseiten des VHI zugänglich.

Recycling von Holz-Polymer-Werkstoffen für eine Kreislaufwirtschaft

Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist für die Erreichung von Klimaschutzzielen von Bedeutung. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung können WPC-Produkte recycelt und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Viele Hersteller bieten daher die kostenlose Rücknahme ihrer WPC-Produkte nach Gebrauch an.

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, zeigt, dass WPC-Regranulate auch in Downcycling-Produkten wie Bauzaunfüßen eingesetzt werden können. Dadurch lassen sich Holz-Polymer-Werkstoffe mehrfach stofflich nutzen, bevor sie zur Energiegewinnung verbrannt werden.

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