Langjährige Präsidentschaft und ihre Würdigung
Manfred Lorenz wurde auf der Landesgartenschau in Hemer zum Ehren-Präsidenten des GaLaBau Nordrhein-Westfalen ernannt. Er hatte das Amt des Präsidenten 16 Jahre lang inne. Diese Amtszeit wird nach der aktuellen Satzung nicht mehr erreicht werden. Vertreter des grünen Berufsstandes und der Landespolitik würdigten seine Verdienste mit persönlichen Rückblicken.
Zu den Anwesenden gehörten Eckhard Uhlenberg, ehemaliger Minister für Umwelt-, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hanns-Jürgen Redeker, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), und Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland. Sie alle waren nach Hemer gekommen, um Manfred Lorenz für seine Arbeit Anerkennung auszusprechen.
Impulsgeber und Integrator für den GaLaBau
Eckhard Uhlenberg hob hervor, Manfred Lorenz sei "ein Motor der Erfolgsstory Landesgartenschauen in NRW". Hanns-Jürgen Redeker würdigte die "Stetigkeit in seiner Tätigkeit" und bezeichnete ihn als "einer, der unwahrscheinlich innovativ war". Lorenz habe viele Ideen in den Bundesverband eingebracht. Heinz Herker betonte, der heutige Ehren-Präsident habe bei seinen Bemühungen, Ideen voranzubringen, stets die Grenzen des Zumutbaren erkannt. Heinrich Hiep ergänzte, es sei nicht zuletzt ein Verdienst von Manfred Lorenz, dass die gärtnerischen Landesverbände in NRW heute optimal zusammenarbeiten. Dem schloss sich Hans Christian Leonhards, der neue Präsident des GaLaBau NRW und langjähriger Weggefährte von Lorenz, an.
Als eine bedeutende Leistung von Manfred Lorenz nannte Leonhards die Zusammenführung der vormals zwei landschaftsgärtnerischen Landesverbände zum GaLaBau NRW im Jahr 2004. Diese Fusion habe eine Gemeinschaft geschaffen, die auf politischen Ebenen besser wahrgenommen wird. Michael Gotschika, Geschäftsführer des GaLaBau NRW, führte dies auf die Art und Weise zurück, wie Manfred Lorenz mit anderen Menschen umging. Diese sei von Verbindlichkeit und Fingerspitzengefühl geprägt gewesen.
Gotschika erläuterte, die Satzung des GaLaBau NRW sehe eine maximale Amtszeit von neun Jahren für einen Präsidenten vor. Die 16-jährige Amtszeit von Manfred Lorenz wurde durch die Verschmelzung des rheinischen mit dem westfälisch-lippischen GaLaBau-Landesverbandes ermöglicht. Er wurde zunächst wiederholt von den rheinischen Landschaftsgärtnern gewählt und ab 2004 von allen Landschaftsgärtnern, die der GaLaBau NRW vertritt.