Aus- und Weiterbildung

Integration im GaLaBau: Ausbildungskonzept „Gärtner 1+3“ als Schlüssel

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) präsentierte im Rahmen eines Fachgesprächs im BMEL sein Ausbildungskonzept „Gärtner 1+3“ zur erfolgreichen Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Das Programm, ursprünglich für Jugendliche mit Startschwierigkeiten konzipiert, bietet umfassende Betreuung bis zum Abschluss der Gärtnerausbildung, inklusive eines vorbereitenden Jahres.

ZVG-Konzept „Gärtner 1+3“ als Integrationsmodell

Eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt erfordert mehr als nur eine erste Orientierung. Sie muss bis zum Abschluss einer qualifizierten Ausbildung reichen. Dies betonte der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) im Rahmen eines Fachgesprächs zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen in der Agrarbranche, das im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stattfand.

Der ZVG wies dabei auf sein Ausbildungskonzept „Gärtner 1+3“ hin und forderte eine umfassende Ausbildungsbetreuung für Flüchtlinge. Das Konzept wurde ursprünglich für Jugendliche mit Startschwierigkeiten entwickelt, ist aber besonders relevant für junge Flüchtlinge, die oft mit erheblichen kulturellen und sprachlichen Hürden konfrontiert sind.

Ziel des Programms „Gärtner 1+3“ ist es, diese Personengruppe gezielt und durchgängig bis zum erfolgreichen Abschluss der Gärtnerausbildung zu unterstützen. Das Konzept beinhaltet neben der Betreuung während der betrieblichen Ausbildung auch ein vorgeschaltetes Jahr zur Ausbildungsvorbereitung.

Staatssekretär Dr. Robert Kloos hatte die Verbände der Agrarbranche zu diesem Austausch eingeladen, um Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in der Agrarwirtschaft zu erörtern. Im Fokus standen dabei sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die notwendigen unterstützenden Maßnahmen zur Integration.

02.03.2016

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