Baumaschinen und Baugeräte, Messtechnik und Vermessung, Motoren und Antriebstechnik

Emissionsminderung für existierende Maschinen im Kommunaleinsatz und Landschaftsbau

Strengere Luftqualitätsvorgaben erhöhen den Druck auf Kommunen und Betreiber mobiler Maschinen. Nachrüstbare Partikel- und NOx-Minderungssysteme bieten die Möglichkeit, bestehende Flotten emissionsärmer zu machen und Feinstaub- sowie Stickoxidbelastungen wirksam zu reduzieren.

Nachrüstbare Systeme senken Feinstaub- und Stickoxidemissionen im Bestand

Internationale Emissionsvorschriften für Motoren in mobilen Maschinen schreiben seit den Einführungsschritten der Emissionsstufen IIIb und IV deutlich strengere Grenzwerte vor. Für neue Motorengenerationen wurden deshalb effiziente Abgasreinigungssysteme entwickelt, die insbesondere den Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden reduzieren.

Während die gesetzlichen Vorgaben für neu eingeführte Maschinen gelten, bleibt bei bestehenden Fahrzeugen und Maschinen ein erheblicher Handlungsbedarf. Aufgrund langer Nutzungsdauern und großer Bestandsflotten gewinnt die Nachrüstung von Emissionsminderungssystemen zunehmend an Bedeutung.

Luftqualitätsziele erfordern zusätzliche Maßnahmen

Zur Einhaltung der EU-Luftqualitätsziele sind Kommunen gefordert, Maßnahmen zur Senkung von Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastungen umzusetzen. Hintergrund sind weiterhin auftretende Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte. Viele Städte haben daher Umweltzonen eingerichtet, in denen besonders niedrige Partikelemissionen gefordert werden.

Bisher standen vor allem Feinstaubemissionen im Mittelpunkt. Zunehmend rücken jedoch auch die NOx-Emissionen in den Fokus, da sie maßgeblich zur Stickstoffdioxidbelastung beitragen. Eine schnelle Verbesserung der Luftqualität lässt sich wirtschaftlich vor allem dann erreichen, wenn neben dem Austausch alter Maschinen auch bestehende Fahrzeuge und Geräte mit geeigneten Emissionsminderungssystemen nachgerüstet werden.

Auf nationaler und internationaler Ebene arbeiten Fachgremien an Regelwerken zur Nachrüstung und Zertifizierung von Partikel- und NOx-Minderungssystemen für mobile Maschinen. Ziel ist die Schaffung einheitlicher Standards für den Einsatz entsprechender Technologien.

Davon können insbesondere Kommunen sowie Unternehmen der Landschaftspflege profitieren. Einheitliche Vorgaben erleichtern die Modernisierung bestehender Maschinenparks und ermöglichen die Definition niedriger Emissionsanforderungen bei Ausschreibungen und Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau.

Komplettlösungen für Erstausrüstung und Nachrüstung

Die Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH aus Lohmar entwickelt Komponenten und Systeme zur Abgasnachbehandlung für Serienanwendungen und Retrofit-Lösungen. Das Unternehmen bietet Technologien zur Minderung von Feinstaubpartikeln und Stickoxiden für mobile Maschinen an.

Mit dem kontinuierlich regenerierenden Partikelfilter PM-METALIT steht ein System zur Verfügung, das sich bereits im langjährigen Einsatz bei Pkw und Lkw bewährt hat. Mit Einführung der Emissionsstufe IIIb kommt die Technologie auch bei Land- und Baumaschinen zum Einsatz. Aufgrund seiner kompakten Bauweise kann der Filter motornah im Schalldämpfer integriert werden.

Der Filter ist auf die gesamte Lebensdauer der Maschine ausgelegt und arbeitet wartungsfrei. Seine robuste Ganzmetallkonstruktion ist speziell für anspruchsvolle Einsatzbedingungen geeignet.

SCR-Technologie zur Reduzierung von Stickoxiden

Für die Verringerung von Stickoxiden wird das Verfahren der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) eingesetzt. Dabei werden bedarfsgerecht kleine Mengen der Harnstofflösung AdBlue in den Abgasstrom eingespritzt und dort in Ammoniak umgewandelt.

Im Katalysator reagieren die Stickoxide anschließend mit dem Ammoniak zu Stickstoff, Wasser und Kohlendioxid. Auf diese Weise lassen sich die NOx-Emissionen wirksam reduzieren.

Beim Emitec-SCRi®-System ist der PM-METALIT-Partikelfilter direkt integriert. Neben der Partikelminderung übernimmt er die Durchmischung von Abgas und AdBlue sowie die vollständige Verdampfung und Ammoniakbildung der eingespritzten Lösung.

Zum System gehört zudem ein vollständiges AdBlue-Dosiersystem mit Tank, Förderpumpe, Regelventil, Einspritzvorrichtung sowie elektronischer Regeleinheit einschließlich Sensorik und Leitungen.

Die Anlage kann unabhängig vom Motorsteuergerät betrieben werden. Dadurch eignet sich das Dosiersystem sowohl für Serienanwendungen als auch für die Nachrüstung bestehender Maschinenflotten im kommunalen Einsatz und im Garten- und Landschaftsbau.

05.07.2011

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH

Hauptstraße 128
53797Lohmar
Deutschland

Tel.:+49 (0)2246/109-311
Fax:+49 (0)2246/109-109

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