Wettbewerbe und Jubiläen

Bundespreis gegen Lebensmittelverschwendung: Bewerbungsphase läuft

Das BMEL vergibt 2019 zum vierten Mal den Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“. Projekte zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung können sich noch bis zum 31. Oktober 2018 bewerben. Eine Jury wählt die besten Ideen aus.

Kategorien und Bewerber des Bundespreises

Der Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ zeichnet seit 2016 überzeugende Projekte aus. Die Kategorien umfassen Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung sowie neu in diesem Jahr die Rubrik Digitalisierung. Zusätzlich werden zwei Förderpreise in Höhe von 10.000 und 5.000 Euro vergeben.

Der Wettbewerb richtet sich an ein breites Spektrum von Akteuren. Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Landwirte, wissenschaftliche Einrichtungen, Privatpersonen, NGOs, Kommunen oder Initiativen können sich mit ihren Ideen gegen Lebensmittelverschwendung bewerben.

Engagement für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln

Viel zu viele Lebensmittel landen täglich im Müll. Das müssen und werden wir ändern. Wir wollen die Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 über die gesamte Wertschöpfungskette deutlich reduzieren. Denn in jedem Lebensmittel stecken wichtige Ressourcen und Energie drin. Viel zu schade für die Tonne, wenn sie noch genießbar sind! Der Bundespreis motiviert und sensibilisiert, damit wir unsere Lebensmittel wieder mehr wertschätzen. Ich freue mich über jede Idee gegen Lebensmittelverschwendung und bin gespannt, wen wir mit dem Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2019 auszeichnen werden.

Pro Person werden jährlich rund 55 Kilogramm Lebensmittel in privaten Haushalten entsorgt. Die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt Wege auf, wie Lebensmittelabfälle reduziert werden können. Unterstützt wird die Initiative von Akteuren aus Industrie, Handel, Gastronomie, Landwirtschaft sowie von Verbraucherverbänden, Kirchen und NGOs.

23.10.2018

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