Fokus auf Biodiversität und Klimaanpassung im GaLaBau
Wolfgang Buß, FGL-Regionalpräsident Mittelhessen, eröffnete das GaLaBau-Forum.
Früher standen vor allem ästhetische und praktische Kriterien im Garten- und Landschaftsbau im Vordergrund, während heute biodiverse Anlagen gefragt sind. Mit einer biodiversen Planung und Bauweise kann sowohl dem Artenschwund als auch der verschärften Situation des Klimawandels entgegengewirkt werden.[cite: 20]
Er betonte zudem die Bedeutung der Foren für den fachlichen Austausch und die Lösungsfindung im Bereich landschaftsgärtnerischer Leistungen. Ein Grußwort und Vortrag von Ulrich Schmitt, Geschäftsführer der Landesgartenschau Fulda, wurde von den anwesenden Unternehmern, Architekten und Kommunalvertretern mit Interesse aufgenommen. Dabei wurden erste Ergebnisse eines Vergleichs zwischen den Landesgartenschauen von 1994 und 2023 präsentiert.
Vorträge und Lösungsansätze für die Stadtplanung
Weitere Vorträge beleuchteten Lösungsansätze für die blau-grüne Stadtplanung. Dr. Florian Berlin-Harder von der Universität Kassel stellte naturnahe und nachhaltige Pflanzenverwendungen im Kontext des Klimawandels vor. Dr. Sascha Döll, Amtsleiter des Garten- und Friedhofsamtes der Stadt Erfurt, präsentierte Pflegestrategien für das kommunale Grünflächenmanagement in Zusammenarbeit mit externen Firmen. Landschaftsarchitekt Steffen Stockmann von der Firma RINN aus Heuchelheim erläuterte die neue Norm ZTV-Wegebau im Vergleich zur alten Norm, ergänzt durch innovative Produkte und Praxistests.
Das GaLaBau-Forum auf der Landesgartenschau fand großen Anklang bei den Teilnehmern aus den Bereichen GaLaBau, Stadtplanung, kommunale Dienstleistungen, Wohnungsbaugesellschaften und Zulieferern.
Kommende Termine der GaLaBau-Foren
Interessierte haben noch die Möglichkeit, an drei weiteren Foren teilzunehmen:
- 2. November: Fachhochschule Geisenheim University, Südhessen
- 14. November: Danakil des egapark Erfurt, Thüringen
- 21. November: EAM Kassel, Nordhessen


