Europäische Maschinenführer messen sich in Paris
Teams aus Großbritannien, Norwegen, Belgien, Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Dänemark und Polen nahmen an dem zweitägigen Event teil. Vor den eigentlichen Wettbewerben erhielten alle Teilnehmer eine detaillierte Einweisung in die verwendeten Case Baumaschinen. Zum Auftakt versammelten sich die Teams gemeinsam mit Journalisten im Disneyland Paris, wo sie eine „American-Style-Dinner“-Show erlebten und mit Cowboyhüten auf die bevorstehenden Herausforderungen eingestimmt wurden. Am Wettbewerbstag wurden die Teilnehmer zusätzlich mit Rodeo-Jacken und farbigen Halstüchern in den jeweiligen Landesfarben ausgestattet.
Vier Disziplinen forderten Präzision und Geschick
Die Wettbewerbe fanden auf einem speziell vorbereiteten Bereich des Kundenzentrums statt und umfassten vier verschiedene Geräte aus dem Case Baumaschinenprogramm. Die Aufgabenstellungen wurden von den Fahrerteams als fordernd und einfallsreich beschrieben, dem Niveau der Wettkämpfer angemessen.
Im „Yeehaa-Loader-Trial“ kam ein Baggerlader vom Typ 590 Super R der Serie 3 zum Einsatz. Die Aufgabe bestand darin, mit dem Tieflöffel eine dünne Stange aufzunehmen, an der ein Behälter mit einem Ball befestigt war. Dieser Behälter musste angehoben und in einem Zielbereich abgestellt werden, während der Ball in einen neuen Behälter befördert werden sollte. Präzision war hier entscheidend, um herumrollende Bälle zu vermeiden.
Der „Bullseye“-Wettbewerb forderte die Teilnehmer am Steuer eines schweren Raupenbaggers für den Materialumschlag vom Typ CX240B MH heraus. Hier mussten die Fahrer mit der Schnellwechselvorrichtung einen Tennisball, der an einer Querstange befestigt war, in einer engen Röhre platzieren. Diese Prozedur war viermal mit unterschiedlichen Röhren zu wiederholen, bevor alle Querstangen wieder in ihre Ausgangsposition gebracht werden mussten. Diese Prüfung verlangte ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl und Präzision.
Beim „Gold-Rush Trial“ steuerten die Teilnehmer einen TX170-45 Teleskoplader mit Palettengabel durch einen engen Parcours. Während der erste Lauf ohne Ladung aufgrund des engen Wendekreises der Maschine noch relativ einfach war, erhöhte sich der Schwierigkeitsgrad im zweiten Durchgang erheblich. Hier musste ein bis zum Rand mit Kies gefüllter Behälter auf einer Palette möglichst ohne Materialverlust ins Ziel transportiert werden.
Der letzte Wettbewerb, „Skid & Slide“, testete die Fähigkeiten der Maschinenführer im Umgang mit einem Kompaktraupenlader vom Typ 420CT. Ein Hindernisparcours musste sowohl vorwärts als auch rückwärts fehlerfrei und schnell bewältigt werden. Die Herausforderung bestand darin, vier gefüllte Wasserkanister, auf denen jeweils zwei Gummi-Enten schwammen, als Ladung nicht zu verlieren.
Siegerehrung und Ausblick
Nach den anspruchsvollen Wettbewerben folgte eine Überraschungsprüfung in Form eines Bullenreitens, bei der Heinrich Gaseiger für das italienische Team den Sieg errang.
Die Preisverleihung fand am Abend im Kundenzentrum statt. Gabriele Galeani, Marketing Direktor von CNH Construction Equipment Europe, betonte die Bedeutung des direkten Kundenkontakts für die Produktentwicklung und -verbesserung bei Case. Er kündigte zudem zahlreiche neue Produkteinführungen für das Jahr 2011 an.
Insgesamt wurden sechs Einzelpreise an die Fahrer sowie ein Preis für die Länderwertung vergeben. Romeo Forlano aus Italien gewann den „Bullseye Trial“. Im „Gold-Rush“ Teleskoplader-Wettbewerb siegte der Spanier Jose Joaquín Plana Bandicho, der auch die Trophäe im Baggerlader-Wettbewerb erhielt. Ulrik Vestergaar aus Dänemark entschied den Wettbewerb „Skid & Slide“ für sich.
Michael Unrein, Senior Director Global Product Marketing Light Equipment bei CNH Construction Equipment, bedankte sich bei den Gästen für die wertvollen Anregungen, die von den regionalen an die internationalen Teams zur Überprüfung weitergeleitet werden.
In der Länderwertung, die die Ergebnisse der vier Einzelwettbewerbe zusammenfasste, ging der erste Platz an das italienische Team. Als Gesamtsieger des Rodeos und „Rodeo-Champion“ wurde Raphael Rosen aus dem belgischen Team mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt er eine Reise für zwei Personen zur Conexpo 2011 in Las Vegas. Der Abend klang mit einem Galadinner aus, bei dem Tony Walton, Leiter des Kundenzentrums, eine Torte mit dem Case Wahrzeichen „Old Abe“ anschnitt.
