Erstes Ausstellertreffen zur Grabgestaltung und Denkmal
Die Friedhofsgärtner planen, mit dem Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ auf der Internationalen Gartenschau (igs) Hamburg 2013 an frühere Erfolge anzuknüpfen. Ein erstes Treffen von über 80 Friedhofsgärtnern fand am 1. März in Hamburg auf dem zukünftigen igs-Gelände statt.
Die anwesenden Friedhofsgärtner repräsentierten über 40 der bereits angemeldeten Betriebe aus ganz Deutschland. Sie nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Anlage zu machen und Informationen zu den geplanten Aktionen einzuholen. Renate Behrmann, Ausstellungsbevollmächtigte der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG), die diesen Wettbewerb koordiniert, äußerte sich zum Fachinteresse:
Das ist schon sehr bemerkenswert, wie groß das bundesweite Fachinteresse ist.
Von April bis Oktober 2013 werden sich 120 Mustergräber auf einem ehemaligen Friedhof um eine restaurierte Kapelle gruppieren. Dieser Bereich befindet sich in direkter Nähe der „Welt der Religionen“.
Themen und Konzepte der Ausstellung
Ähnlich wie bei der BUGA in Koblenz werden die Aussteller ihre Gräber nach bestimmten Themen gestalten. Die Aufgabenstellungen umfassen „Traditionen leben“, „Moderne Zeiten“, „Zusammen-Leben“ (Multikulti) und „Symbolik – Sinnbilder für Leben und Tod“.
Die Idee der Themenstellung ist in Koblenz bei den Besuchern gut angekommen. In Hamburg wollen wir allerdings das Kommunikationskonzept unter Nutzung moderner Techniken noch verbessern.
Dies erklärte Josef Knostmann, Vorsitzender des Arbeitskreises „Ausstellung und Gestaltung“ im Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF). Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung wird erneut der Memoriam-Garten sein. Mit einer Fläche von 800 m² bietet dieser viel Raum für eine beispielhafte Friedhofsteilgestaltung.
Aufgrund des Erfolges wird auch das Konzept des Insektenfriedhofs wieder umgesetzt. Der BdF entwickelt zudem gemeinsam mit Pädagogen ein Programm für Jugendliche. Dieses soll älteren Schülern im Rahmen des igs-Bildungskonzeptes „Klasse!“ auf dem Ausstellungsteil der Friedhofsgärtner angeboten werden.
Aktuell haben sich bereits 66 Friedhofsgärtnereien aus allen Bundesländern für die Teilnahme in Hamburg angemeldet. Weitere Anmeldungen sind noch bis zum 31. März möglich.