Vielfalt ökologischer Gartenprojekte und ihre Bedeutung
Die nominierten Projekte sind ein bunter Mix aus Naturgartenprojekten aus dem In- und Ausland: Von Gartentherapie-Aktivitäten über Kreativgärten, Landschaftsparks bis hin zu Gemeinden und Bienenparadiesen – zeigen die Projekte eine große Vielfalt auf. Es freut mich besonders, dass sechs Projekte aus Niederösterreich in die Endrunde kamen und eventuell sogar eine europäische Auszeichnung erhalten könnten.
Diese Aussage von Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter und Initiator der Aktion „Natur im Garten“, unterstreicht die Bandbreite der eingereichten Arbeiten. Die Auszeichnung zielt darauf ab, eine Plattform für den Austausch unter Teilnehmern und Interessierten zu schaffen.
Preisverleihung und begleitendes Fachsymposium
Am 10. Oktober werden aus den 22 nominierten Projekten drei Hauptpreise und zwei Anerkennungspreise vergeben. Im Rahmen der Veranstaltung auf der GARTEN TULLN hält Zukunftsforscher Harry Gatterer um 15.00 Uhr einen Impulsvortrag zum Thema "Wie wir Leben und Natur in Zukunft verbinden". Eine Teilnahme am Symposium ist nach Voranmeldung bis zum 27. September und gegen eine Gebühr von 50,- Euro möglich.
Ausgewählte Projekte aus Niederösterreich
Die Jury hat folgende Projekte aus Niederösterreich ausgewählt:
- Hillebrand Karl (2010): Staudenpflanzungen für ein Gemeindegrün in Carnuntum-Petronell
- Marktgemeinde Kirchberg am Wagram (2007): Kirchberg am Wagram – die 1. essbare Gemeinde Niederösterreichs
- Österreichische Jungarbeiterbewegung (2007): Interkultureller Naturgarten Greifenstein
- Stadtgemeinde Baden, Abt. Stadtgärten (2008): Ökologische Rosenpflege im Rosarium Baden
- Verein Arche Noah (1995): Save the seeds – ökologische Erhaltung seltener Kulturpflanzen im ARCHE NOAH aus Schiltern
- Verein Sonnenpark (2002): Sonnenpark – Park der Vielfalt in St. Pölten
