Regionale Unterschiede und Nachholeffekte im zweiten Quartal
Die Entwicklung war regional unterschiedlich. Nach einem Umsatzrückgang von 4,3 Prozent im ersten Quartal, bedingt durch einen strengen Winter, und einer weiterhin verhaltenen Entwicklung im April, zeigten sich zum Ende des zweiten Quartals Nachholeffekte. Auch das Hochwasser in Teilen Deutschlands trug zur Belebung bei. Besonders gefragt waren in dieser Zeit Pumpen, Heizer und Luftentfeuchter.
Diese Daten stammen aus dem BAU-BAROMETER der EVB BauPunkt. Die Einkaufs- und Handelsgemeinschaft ist mit über 130 Standorten bundesweit vertreten und stellt Konjunkturdaten der Branche bereit. Das BAU-BAROMETER bildet die Entwicklung des gesamten deutschen Fachhandels für Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge ab, einschließlich des Vermietgeschäfts.
Entwicklung der Produktsegmente im Detail
Das Geschäft mit Baumaschinen, das im ersten Quartal noch einen Rückgang von 19,5 Prozent verzeichnete, belebte sich im zweiten Quartal deutlich. Dennoch lag es 2,2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der Bereich Baugeräte erzielte ein Umsatzplus von 5,2 Prozent, während der Umsatz mit Werkzeugen um 0,8 Prozent über dem zweiten Quartal 2012 lag. Neben Baumaschinen, Motor- und Gartengeräten waren Baugeräte, Kleinmaschinen sowie Schalung und Zubehör die am stärksten nachgefragten Sortimente.
Eingetrübte Erwartungen für das Gesamtjahr
Die Erwartungen für das Gesamtjahr haben sich im zweiten Quartal eingetrübt. Die Fachhändler prognostizieren nun ein Umsatzwachstum von 0,8 Prozent, während sie Ende des ersten Quartals noch von einem Anstieg von 4 Prozent ausgegangen waren. Auch die Entwicklung im Mietpark wird verhaltener eingeschätzt; hier wird nur noch ein Jahresplus von 1,4 Prozent erwartet, gegenüber 7 Prozent am Ende des ersten Quartals.