Nachhaltige Innovation: FCN setzt neue Maßstäbe im Betonsteinsektor
FCN, ein Anbieter von Betonsteinprodukten für den Garten- und Landschaftsbau, hat eine neue Technologie zur signifikanten Reduktion von CO2-Emissionen bei der Herstellung von Betonpflastersteinen entwickelt. Das Unternehmen, das bereits seit 2021 CO2-neutral produziert, strebt mit dieser Innovation eine weitere Verringerung des ökologischen Fußabdrucks an.
Die herkömmliche Produktion von Betonsteinen basiert auf Zement als Bindemittel, dessen Herstellung mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden ist. Ein Quadratmeter Betonsteinpflaster mit einer Höhe von 8 cm emittiert derzeit etwa 20 kg CO2. Durch die neue Fertigungstechnik von FCN kann dieser Wert auf unter 5 kg CO2 pro Quadratmeter gesenkt werden, was einer Reduktion von bis zu 75 Prozent entspricht. Das langfristige Ziel ist eine Reduktion von 80 Prozent.
Die Innovation liegt im Einsatz eines rein mineralischen, geopolymeren Bindemittels, das vollständig zementfrei ist. FCN nutzt hierfür eine Entwicklung des finnischen Start-up-Unternehmens Betolar. Dieses Bindemittel, bekannt unter dem Namen Geoprime®, wird aus industriellen Nebenprodukten wie Hüttensandmehl, das bei der Stahlerzeugung anfällt, oder Flugasche in Kombination mit speziellen Aktivatoren hergestellt.
Die neuen Klimabeton-Pflastersteine, die mit dieser Technologie gefertigt werden, werden erstmals im Rahmen der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg der Öffentlichkeit vorgestellt.
