Nachwuchswerbung auf der Nürnberger Messe
Die jährliche Berufsbildungsmesse und der 13. Berufsbildungskongress in Nürnberg waren erneut Schauplatz für die Nachwuchswerbung im Gartenbau. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth präsentierte gemeinsam mit berufsständischen Organisationen des Gartenbaus einen Beratungsstand zur Ausbildung als Gärtnerin oder Gärtner. Angesichts des Fachkräftemangels, insbesondere im Garten- und Landschaftsbau sowie im Zierpflanzenbau, wird die Gewinnung von Berufsnachwuchs als notwendig erachtet.
Vielfältige Berufsperspektiven im Gartenbau
Am Beratungsstand informierten sich täglich mehrere hundert Besucher über die Tätigkeitsbereiche des Gärtnerberufs. Bildungsberater des AELF Fürth, Udo Seufert, Georg Weindl und Renate Schöniger, sowie Auszubildende im Gartenbau, stellten die verschiedenen Fachrichtungen vor. Dazu gehören der Landschaftsgartenbau, Zierpflanzenbau, Gemüsebau, Obstbau, das Baumschulwesen sowie die Stauden- und Friedhofsgärtnerei.
In Gesprächen wurde erläutert, dass neben dem Interesse an Pflanzen, Maschinen und Geräten sowie handwerklichem Geschick auch Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz für den beruflichen Erfolg in der Grünen Branche von Bedeutung sind. Besucher konnten ihr Wissen am Glücksrad testen und bei korrekten Antworten Gewinne aus dem Zierpflanzen- oder Gemüsebau erhalten.
Weiterbildung und Zukunftsaussichten
Neben der staatlich anerkannten Ausbildung zum Gärtner gibt es in Bayern ein Netz von Fach- und Technikerschulen für die berufliche Weiterbildung. Dort kann auch die Zulassungsvoraussetzung für ein Studium der Agrarwissenschaften mit Fachrichtung Gartenbau erworben werden. Der Gärtnerberuf, der in Bayern von über 2000 Auszubildenden erlernt wird, trägt zur Umsetzung der Forderung nach Lebensqualität und gesunden Nahrungsmitteln bei.
Die Nachfrage nach umweltgerecht angebauten Produkten hoher Qualität steigt. Der Gärtnerberuf wird daher als zukunftsorientiert eingeschätzt.
