Geplante Fördermaßnahmen und Ausblick auf 2018
Im Jahr 2017 unterstützte der Förderverein Schülerwettbewerbe mit Prämien für besondere Leistungen, förderte Freizeitprojekte und leistete in Ausnahmesituationen finanzielle Hilfe. Für das laufende Jahr sind Zuschüsse für Schulexkursionen vorgesehen. Zudem ist eine Beteiligung an der Freisprechungsfeier der Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau sowie Baumschule geplant, die am 27. Juli auf Schloss Höchstädt stattfindet. Die erfolgreichsten Absolventen erhalten Sachpreise.
Schulleiter Dr. Helmut Nebel berichtete auf der Versammlung auch über eine Informationsveranstaltung zum Thema Auslandspraktikum unter dem Motto „Ich muss hier mal weg“, die Ende Februar stattfand. Manuel Mayr, ein ehemaliger Schüler der Berufsschule und nun Landschaftsgärtner der Stadt Ingolstadt, teilte dabei seine Erfahrungen aus Aufenthalten in Japan und den USA.
Ein Auslandspraktikum ist sicherlich die ideale Ergänzung der Ausbildung in den grünen Berufen. Es bringt fachliche Kompetenz, Lebenserfahrung, Selbstständigkeit und Fremdsprachenkenntnisse.
Dies ergänzte Arthur Ferber, der 1. Vorstandsvorsitzende des Fördervereins.
Ziele und Struktur des Fördervereins
Der gemeinnützige Verein wurde im Jahr 2002 gegründet und zählt derzeit 58 Mitglieder. Seine Ziele ergeben sich aus der Zusammenarbeit von Schülern, Schule, Schulverwaltung und Ausbildungsbetrieben im Bereich der beruflichen Bildung. Im Fokus stehen die Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Schüler, die Intensivierung der Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten, die Weiterentwicklung der Kontakte zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben sowie die Vertiefung von Partnerschaften zu anderen Schulen.
Mitglieder können alle Personen werden, die ein Interesse an der beruflichen Bildung und Erziehung von Jugendlichen haben. Der Jahresbeitrag beträgt 10 Euro für Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen und 25 Euro für Firmenmitgliedschaften.
Das Staatliche Berufliche Schulzentrum in Höchstädt a.d. Donau umfasst eine Berufsschule, eine Berufsfachschule und eine Technikerschule. Ein Wohnheim für Blockschüler gehört ebenfalls zum Schulzentrum. Jährlich werden rund 1.300 junge Frauen und Männer unterrichtet. Davon entfallen etwa 700 Schülerinnen und Schüler auf die gärtnerische Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau sowie über 60 auf die Fachrichtung Baumschule und verschiedene Handwerks- und Pflegeberufe.
