Innovationen im Akku-Gerätebereich
Kärcher ergänzt sein Portfolio an akkubetriebenen Arbeitsgeräten, das Anfang 2016 mit Laubbläsern und Kettensägen eingeführt wurde. Neu im Programm sind ein Freischneider und eine Heckenschere. Ein Akkurucksack soll durch seine lange Laufzeit Akkuwechsel und Nachladen innerhalb einer Arbeitsschicht überflüssig machen.
Vorteile der Akku-Technologie
Die Geräte nutzen Lithium-Ionen-Batterien mit 50-Volt-Technologie, was ihre Leistungsfähigkeit steigert. Dies ermöglicht Kommunen, alltägliche Instandhaltungsarbeiten effizient durchzuführen. Akkubetriebene Geräte bieten gegenüber benzinbetriebenen Varianten mehrere Vorteile: Die Lärmbelästigung reduziert sich um bis zu 50 Prozent, und die Vibrationen sind um bis zu 80 Prozent geringer, was zu ermüdungsfreierem Arbeiten beiträgt.
Werden die Lithium-Ionen-Akkus mit Strom aus alternativen Energiequellen geladen, arbeiten die Geräte im Betrieb CO2-neutral. Die Betriebskosten sinken über die Lebensdauer erheblich, da Ausgaben für Benzin und Wartung entfallen.
Leistung und Effizienz
Die 50-Volt-Technologie halbiert die Ladezeit im Vergleich zu anderen Lösungen und steigert gleichzeitig die Leistung um bis zu 30 Prozent. In Kombination mit dem rückentragbaren Akku entfallen zusätzliche Pausen für Batteriewechsel oder Nachladen während einer Schicht. Der bürstenlose Motor erfordert keine Servicearbeiten, da er keine verschleißanfälligen Bauteile besitzt. Dies führt zu hoher Effizienz und reduzierten Betriebskosten.
Die Geräte sind auf Anwenderfreundlichkeit ausgelegt. Der Freischneider verfügt über einen Zweihandgriff, der eine ergonomische Handhabung und effizientes Arbeiten unterstützt. Die Heckenschere bietet eine Schnittlänge von 65 cm und eine Schnittkapazität von 33 mm, wodurch sie auch größere Äste und Hecken schneiden kann.
Für unterschiedliche Anforderungen stehen Akkus mit Kapazitäten von 100, 200, 375 und 1160 Wh zur Verfügung. Ein einheitliches Ladegerät ist für alle Akkugrößen nutzbar.

