Feierliche Ehrung der Absolventen in Braunschweig
In Braunschweig wurden 25 Absolventinnen und Absolventen des Gärtnerberufs mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau geehrt. Die Freisprechungsfeier fand im Restaurant Rokoko auf dem Gelände des BTHC statt, wo bereits Vorbereitungen für das ATP Challenger Turnier „Volksbank BRAWO Open“ liefen. Insgesamt nahmen 70 bis 80 Gäste an der Veranstaltung teil, darunter 21 der Absolventen persönlich.
Julia Retzlaff (SPD), Landtagsabgeordnete für Braunschweig Nord/Ost, war Ehrengast und hielt die Festrede. Sie beteiligte sich zudem an der Zeugnisübergabe und der Ehrung der besten Absolventen. In ihrer Rede hob Retzlaff die Bedeutung der Freisprechung als Anerkennung für den Fachkräftenachwuchs hervor, der mit der Ausbildung einen wichtigen Entwicklungsschritt vollzogen habe. Grußworte sprachen auch Rouven Brandes, Regionalgruppenvorsitzender des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e. V. (VGL Niedersachsen-Bremen e. V.) und Geschäftsführer der Friedrichs GaLaBau, Tiefbau GmbH, sowie Lehrkräfte der Johannes-Selenka-Schule.
Finn Erfurt, einer der Absolventen, bedankte sich bei der Schule für die Unterstützung während seiner Ausbildungszeit. Nach den offiziellen Zeremonien klang der Abend mit einem Grillbuffet aus.
Die besten Absolventen des Jahrgangs 2024
Folgende Absolventen wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet:
- Finn Erfurt (VW-Immobilien) mit einem Notendurchschnitt von 1,4.
- Matthias Heidenpeter (Stadt Wolfsburg) mit einem Notendurchschnitt von 1,5.
- Emily Schluck (Haltern & Kaufmann, Braunschweig) mit einem Notendurchschnitt von 1,5.
- Luca Sebastian Frasca (Friedrichs) mit einem Notendurchschnitt von 1,6.
Der Beruf Gärtner/in – Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Die offizielle Berufsbezeichnung lautet „Gärtner/in, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“. Dieser Beruf ist eine von sieben Ausbildungsrichtungen im Gärtnerberuf. In Niedersachsen stellen Landschaftsgärtner rund 80 Prozent der gärtnerischen Auszubildenden.
Die Abschlussprüfung in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau umfasst die Erstellung eines kleinen landschaftsgärtnerischen Gesamtwerks. Hierbei werden Höhen eingemessen, Pflasterungen mit Natur- und Betonsteinen ausgeführt, Baumpflanzungen vorgenommen sowie Beet- und Rasenflächen angelegt. Im mündlichen Prüfungsteil müssen die angehenden Fachkräfte ihre Kenntnisse über Pflanzen, Werkstoffe, Arbeitsabläufe und betriebliche Zusammenhänge nachweisen.
Berufsaussichten im Garten- und Landschaftsbau
Die Landschaftsbauunternehmen suchen qualifizierte Fachkräfte, weshalb den jungen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern gute Zukunftsaussichten geboten werden. Auch nach einigen Jahren Berufspraxis eröffnen sich durch Weiterbildungen zum Meister oder Techniker ausgezeichnete Jobchancen.
Ein anschließendes Studium, beispielsweise im Ingenieurwesen des Landschaftsbaus, bietet ebenfalls vielfältige Perspektiven und gute Beschäftigungsaussichten, etwa in Führungspositionen der Bauleitung.
Die Freisprechungsfeier wurde vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e. V. (VGL Niedersachsen-Bremen e. V.) in Zusammenarbeit mit der LWK Niedersachsen organisiert. Der VGL Niedersachsen-Bremen e. V. vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband über 400 Fachbetriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus und bietet seinen Mitgliedern Dienstleistungen in Bereichen wie Aus- und Weiterbildung, Recht und Öffentlichkeitsarbeit.

