Drei neue Ehrenmitglieder im GaLaBau NRW
Die Mitgliederversammlung des Verbandes GaLaBau Nordrhein-Westfalen hat drei Unternehmer für ihr besonderes Engagement im Berufsstand zu Ehrenmitgliedern ernannt. Diese sind Werner Küsters aus Neuss, Lothar Johanning aus Minden und Josef Pötter aus Gronau. Mit diesen Ernennungen erhöht sich die Zahl der Ehrenmitglieder im GaLaBau NRW auf zehn.
Ohne ehrenamtliches Engagement aus den Reihen der Mitglieder ist eine erfolgreiche Verbandsarbeit kaum möglich.
Dies betonte Präsident Hans Christian Leonhards und hob die Bedeutung hervor, herausragende ehrenamtliche Hingabe mit Ehrenmitgliedschaften zu würdigen.
Werner Küsters: Pionier der Öffentlichkeitsarbeit
Werner Küsters war von 1987 bis 1993 Mitglied im Präsidium des Verbandes GaLaBau Rheinland e.V. Anschließend war er von 1993 bis 2005 im Präsidium des Bundesverbandes GaLaBau tätig, dessen Präsident er 1997 wurde. In den frühen Jahren seines ehrenamtlichen Engagements konzentrierte sich Werner Küsters auf den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Er entwickelte die ersten kollektiven Werbemaßnahmen für den Garten- und Landschaftsbau und schuf die Grundlagen für ein einheitliches Erscheinungsbild des BGL und seiner Landesverbände. Dies markierte den Beginn einer breiten Bewegung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing für den Berufsstand. Auch heute noch vertritt Werner Küsters die Interessen des Berufsstandes als Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWI).
Lothar Johanning: Experte für Tariffragen und Verbandsfusion
Lothar Johanning engagierte sich über 20 Jahre in GaLaBau-Vorstandsgremien. Er war Sprecher der westfälischen Jungunternehmer, Vorstandsmitglied für Marketing und in den letzten 16 Jahren Präsidiumsmitglied für den Bereich Lohn-Tarife. Seine Anregungen trugen maßgeblich zu wichtigen Entscheidungen in der Tarifkommission bei, darunter die Einführung der Jahresarbeitszeit in Verbindung mit dem Saison-Kurzarbeitergeld.
Neben Fachthemen interessierte sich Lothar Johanning stets für die gesamte Verbandspolitik und übernahm Verantwortung, unter anderem als Vizepräsident des Verbandes GaLaBau Westfalen Lippe. Als dessen letzter Präsident spielte er eine entscheidende Rolle bei der reibungslosen Fusion der beiden Verbände im Jahr 2004 am Standort Oberhausen.
Josef Pötter: Engagement für Nachwuchssicherung und Verbandsentwicklung
Josef Pötter setzte sich seit Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit intensiv für die Belange des Garten- und Landschaftsbaus ein. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebs im Jahr 1975 engagierte er sich im Ausbildungsausschuss des damaligen Verbandes GaLaBau Westfalen-Lippe. Sein Engagement führte 1984 in den Vorstand des GaLaBau Westfalen-Lippe.
Im Jahr 1987 übernahm er das Amt des Präsidenten und führte dieses für die satzungsgemäße Höchstdauer von neun Jahren. In dieser Zeit wurden zahlreiche Dienstleistungen für die Mitgliedsunternehmen aufgebaut, die heute zum Standard eines Unternehmensverbandes gehören. Dazu zählen Beratung, Seminare, allgemeine Informationen sowie die Nachwuchssicherung und -bildung.
Nach seiner Amtszeit als Präsident auf Landesebene setzte Josef Pötter sein ehrenamtliches Engagement fort. Er wurde in das Präsidium des Bundesverbandes gewählt, dem er bis zum Jahr 2000 angehörte. Zudem war Josef Pötter über fünf Jahre Beisitzer im Präsidium der FLL (Forschungsgesellschaft für Landschaftsbau und Entwicklung). Der Bundesverband würdigte ihn als langjähriges Präsidiumsmitglied mit dem Goldenen Ehrenring.
