Erfolgreicher Abschluss und zukünftige Perspektiven
Die Landesgartenschau in Bad Schwalbach endete nach fünfeinhalb Monaten. Während dieser Zeit präsentierte sich eine wechselnde Blütenpracht den Besuchern.
Bei der Abschlussveranstaltung hoben Bürgermeister Martin Hußmann und Jens Heger, Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V., die Bedeutung von Landesgartenschauen für die Stadt- und Regionalentwicklung hervor. Bad Schwalbach profitierte demnach von einer gestiegenen Attraktivität, die sich langfristig auf Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel auswirken soll. Die Stadt verzeichnete zudem einen Bevölkerungszuwachs.
Das Land Hessen erwägt derzeit, den Rhythmus der Landesgartenschauen zu verkürzen und diese stärker auf kleinere Städte auszurichten. Ziel ist es, mehr Städten und Kommunen die Möglichkeit zu geben, städtebauliche und grünordnerische Herausforderungen mithilfe einer Gartenschau zu bewältigen. Dies soll nicht nur die Städte, sondern auch den umliegenden ländlichen Raum stärken. Landesgartenschauen zeigen zudem die Leistungsfähigkeit des gärtnerischen Berufsstandes und der Garten- und Landschaftsarchitekten.
Schaugärten und Auszeichnungen
Auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach wurden neun unterschiedliche Schaugärten von Vertretern des Berufsstandes errichtet. Diese Gärten, die zum Wohnen und Wohlfühlen einluden, waren naturnah oder architektonisch gestaltet. Die beteiligten Unternehmen leisteten bei der Gestaltung der etwa 100 Quadratmeter großen Schaugärten eine hervorragende Arbeit. Zur Würdigung dieser Leistung lobte die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen GmbH einen Publikumspreis und einen Fachjurypreis aus.
Die Fachjury setzte sich zusammen aus Prof. Dr. Alexander Birgelen (Hochschule Geisenheim University), Thorsten Emmermann (Gartencenter Emmermann in Wiesbaden), Marcus Schlag (designierter Geschäftsführer der Landesgartenschau Fulda 2023), FGL-Präsident Jens Heger und Landschaftsarchitektin Claudia Berger-Syska, Mitglied des hessischen bdla-Vorstands. Berger-Syska verlieh gemeinsam mit Jens Heger jeweils drei Preise. Sie betonte, dass die Entscheidung für die Gewinner des Fachjurypreises aufgrund der Einzigartigkeit, fachlichen Qualität und ansprechenden Gestaltung aller neun Schaugärten schwierig gewesen sei.
Die Gewinner des Fachjurypreises sind:
- SCHIESSER Gartengestaltung Baumpflege GmbH aus Königstein und Planerin Sabine Brusius aus Hattersheim
- Garten und Landschaftsgestaltung Hain GmbH aus Gedern und Hain GmbH & Co. KG aus Glashütten
- Ehlers Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Dreieich und Planerin Anette Schött aus Büdingen
Am Publikumspreis beteiligten sich über 7600 Besucher.
Die Gewinner des Publikumspreises sind:
- Garten und Landschaftsgestaltung Hain GmbH aus Gedern und Hain GmbH & Co. KG aus Glashütten
- SCHIESSER Gartengestaltung Baumpflege GmbH aus Königstein und Planerin Sabine Brusius aus Hattersheim
- Theune die Gärtner GmbH aus Heidenrod, sowie Planerin Ulrike Mecke aus Hofheim

