Politik und Verband würdigen Leistungen der Nachwuchsgärtner
Die Preisverleihung erfolgte durch Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Albrecht Bühler, Vorstand Ausbildung und Fachkräftesicherung des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V., sowie Klaus Holaschke, Oberbürgermeister der Stadt Eppingen.
Der Garten- und Landschaftsbau versteht es, den Ausbildungsberuf zum Landschaftsgärtner in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen und über Nachwuchs-Wettbewerbe ein gutes Image aufzubauen.
Minister Hauk zeigte sich beeindruckt. Albrecht Bühler ergänzte:
Mit diesen Leistungen können die jungen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner optimistisch in ihre berufliche Zukunft schauen – und wir als Ausbildungsbetriebe ebenfalls.
Oberbürgermeister Holaschke würdigte die Leistungen der Teilnehmenden. Er dankte den Auszubildenden für ihr Durchhaltevermögen und ihre fachlich herausragende Arbeit unter den Bedingungen der Hitze am Eröffnungstag der Gartenschau in Eppingen. Er bezeichnete die zwölf Jugendlichen als „Zukunftsmacher“.
Gartengestaltung unter Zeitdruck
Die Wettbewerbsaufgabe verlangte von den Teilnehmern Fachwissen, handwerkliches Können und Organisationstalent. Für die Gestaltung eines drei mal drei Meter großen Gartens standen den Teams sieben Stunden zur Verfügung.
Nach der Vermessung der Fläche begannen die Arbeiten an Teich, Pflasterfläche, Holzpodest und einer doppelhäuptigen, handbossierten Trockenmauer aus regionalem Sandstein. Die Teams zeigten dabei unterschiedliche Herangehensweisen.
Den Abschluss bildete die Bepflanzung, bei der Stauden und Gehölze fachgerecht und gestalterisch platziert wurden.
Bewertung nach technischen Standards
Es entstanden sechs nahezu identische kleine Gärten. Ein Holzpodest führte zu einem kleinen Teich, dessen Form sich an den gepflasterten Platz anschmiegte. Dieser wurde von einer Trockenmauer begrenzt und mit standortgerecht gepflanzten Gehölzen und Stauden ergänzt.
Eine vierköpfige Jury, bestehend aus jungen Unternehmern sowie Ausbildern, bewertete die Arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik. Neben der handwerklichen Qualität flossen auch Teamarbeit und Arbeitssicherheit in die Gesamtbewertung ein.
Der Wettbewerb zeigte das hohe Niveau des landschaftsgärtnerischen Nachwuchses und die Bedeutung praxisnaher Wettbewerbe für Ausbildung und Image der Branche.


