Neue Silber-Auszeichnungen für nachhaltige Golfanlagen
Elf Golfclubs in Deutschland sind mittlerweile mit der Silber-Auszeichnung des Umweltprogramms „Golf und Natur“ des Deutschen Golf Verbandes (DGV) geehrt worden. Zu den jüngsten Empfängern dieser Auszeichnung zählen der Golf-Club Main-Taunus e.V., der Golfclub Chieming e.V., der Golfclub Lauterhofen e.V. und der Hamburger Golf-Club e.V.
Diese Clubs haben die Kriterien des Programms „Golf und Natur“ erfüllt. Der Präsident des Golf-Clubs Main-Taunus e.V., Peter Becker, präsentierte am 13. Juni 2008 die Urkunde. Der Club legt Wert auf Qualitätssicherung, unter anderem durch Fortbildungsmaßnahmen für alle Vollzeit-Mitarbeiter in der Platzpflege.
Umweltmanagement und Sicherheitskonzepte
Am 25. Juni erhielt auch der Golfclub Chieming e.V. das Zertifikat in Silber. Clubmanager Reinhard Rode betonte die umweltfreundlichen Praktiken des Clubs:
In den Motoren der Mäher des Platzpflegepersonals fließt Bio-Diesel, und das geschnittene Mähgut von Grüns und Fairways wandert täglich zum Recycling.
Diese und weitere Maßnahmen führten zur Auszeichnung des Clubs. Der Golfclub Lauterhofen e.V. erhielt am selben Tag ebenfalls das Silber-Zertifikat. Hier wurde insbesondere die Erstellung eines digitalen Umweltmanagementplans in Abstimmung mit dem zuständigen Landschaftspflegeverband gewürdigt. Einen Tag später wurde der Hamburger Golf-Club e.V. für seine Fortschritte im Umwelt- und Managementbereich ausgezeichnet. Überzeugend war hier die Erarbeitung eines Rettungs- und Sicherheitskonzeptes in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Leitstellen.
Hintergrund des Programms „Golf und Natur“
Die Initiative „Golf und Natur“ wurde im Frühjahr 2005 ins Leben gerufen. Sie ist eine Kooperation des Deutschen Golf Verbandes (DGV) mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Greenkeeper Verband Deutschland. Ziel des Programms ist es, die Interessen des Golfsports mit denen des Umweltschutzes zu verbinden. Seit Mai 2008 ist die DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) Partner des Programms und bringt ihre Expertise als neutraler Begutachter in das Zertifizierungsprogramm des DGV ein. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Rasen-Fachstelle der Universität Hohenheim. Das Projekt wird mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.