Baumaschinen und Baugeräte, Messen und Veranstaltungen

Größer, schwerer, höher: Kurioses rund um die bauma 2019

30.03.2019

Vom 8. bis 14. April 2019 wird das Messegelände in München zum Nabel der Bauwelt. Die bauma 2019, die weltweit größte Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, übertrifft wieder einmal alle Superlative – und liefert dabei eine Fülle an kuriosen, beeindruckenden und schlicht unglaublichen Fakten.

Gigantisch groß - im wahrsten Sinne

Die Ausstellungsfläche der bauma 2019 beträgt ganze 614.000 Quadratmeter – das ist größer als die kleinste Stadt Deutschlands, Arnis in Schleswig-Holstein. Und zum Vergleich: Die Fläche entspricht etwa dreimal der Allianz Arena. Wer sich hier alles tummelt? Rund 600.000 Besucher aus über 200 Ländern – also aus mehr Nationen, als die Vereinten Nationen Mitglieder haben.

Logistik der Superlative

Am besucherstärksten Tag, dem sogenannten „Supersamstag“, rollt der Verkehr wie ein Uhrwerk: 21.500 Autos, 1.000 Reisebusse, 250 Lastwagen von Ausstellern und 500 Wohnwagen auf den Stellplätzen am Reitstadion.

Schon der Auf- und Abbau sprengt Maßstäbe: Über 13.000 LKWs und mehr als 600 Schwertransporte fahren das Gelände an. Würde man sie aneinanderreihen, reichte die Kette von München bis nach Nürnberg.

Rekorde, soweit das Auge reicht

Das absolute Schwergewicht auf der Messe ist der LR 1800 Raupenkran von Liebherr – mit sagenhaften 1.070 Tonnen Gewicht! Das entspricht etwa 25 Flugzeugen. Für den Transport waren 42 Einzelfahrten nötig. Dicht gefolgt wird er vom Hydraulikbagger PC 4000 von Komatsu – mit 400 Tonnen ungefähr so groß wie ein Einfamilienhaus.

Am anderen Ende der Skala steht der Kompaktbagger E10e von Doosan-Bobcat: Gerade einmal 72 Zentimeter breit, passt der elektrische Minibagger durch eine Haustür – ein echter Star unter den Kleinen.

Bauen in luftiger Höhe

Die bauma beeindruckt nicht nur auf dem Boden, sondern auch in der Luft: Würde man alle Standbauten im Freigelände übereinanderlegen, käme man auf 1.500 Meter Höhe – das sind 481 Stockwerke. Zum Vergleich: Der Burj Khalifa in Dubai bringt es "nur" auf 828 Meter.

Die bauma-Silhouette wird von rund 40 Baukränen geprägt – beim Aufbau muss millimetergenau geplant werden, damit sie sich nicht gegenseitig ins Gehege kommen.

Mega-Messestände und Manpower

Der Rekordhalter in Sachen Standfläche ist – wie so oft – Liebherr: Der dreistöckige Messestand wird in 160 Tagen aufgebaut, auf 14.401 Quadratmetern. Dicht gefolgt von der Wirtgen Group (12.960 m²) und Caterpillar (11.237 m²). Zusammen belegen diese drei mehr als fünf Fußballfelder.

Und wer bringt die meisten Menschen mit? Wieder liegt Liebherr vorne, mit 1.500 Mitarbeitern vor Ort. Die Wirtgen Group kommt mit 800, Doka mit 650.

Showeffekte inklusive

Besucher-Highlight ist das Riesenrad der Wacker Neuson Group: In 24 Gondeln können Besucher aus 40 Metern Höhe über das Messegelände blicken – kostenlos. Nur vier Tage später bekommt München mit dem Hi-Sky Riesenrad im Werksviertel ein zweites.

Ein akustisches Spektakel gibt’s zum Abschluss: Am Sonntag, den 14. April um 16:15 Uhr, verabschiedet sich die bauma traditionell mit dem „Abhupen“ aller Maschinen – ein ohrenbetäubender Gruß an eine unvergessliche Messewoche.

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