Die Grüne Stadt, Verbände und Organisationen

Große Mehrheit für die BUGA 2029 am Mittelrhein

Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal hat mit 85,3 Prozent der Stimmen die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2029 beschlossen. Ursprünglich für 2031 geplant, wurde der Termin vorgezogen, da München den Slot 2029 nicht nutzen konnte. Die BUGA soll auf 67 Rheinkilometern zwischen Koblenz und Rüdesheim stattfinden und ein Budget von 108 Millionen Euro umfassen.

Entscheidung für die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal

Die Versammlung des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal hat sich mit einer deutlichen Mehrheit von 85,3 Prozent der Stimmen für die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2029 entschieden. Diese Entscheidung folgt auf die bereits im Mai dieses Jahres erfolgte Zusage der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), die Bewerbung des Oberen Mittelrheintals zu berücksichtigen.

Ursprünglich war die BUGA für das Jahr 2031 geplant. Die DBG bot dem Zweckverband jedoch die Möglichkeit, das Großereignis um zwei Jahre vorzuziehen. Hintergrund dieser Option war, dass München den ursprünglich für 2029 vorgesehenen Termin nicht wahrnehmen konnte. Die BUGA 2029 soll auf einer Strecke von 67 Rheinkilometern zwischen Koblenz und Rüdesheim stattfinden.

Vor der Abstimmung in Kestert sprachen sich Zweckverbandsvorsteher Frank Puchtler und DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner nachdrücklich für den früheren Termin aus. Jochen Sandner zeigte sich überzeugt, dass die notwendigen Projekte und Arbeitsprozesse auch zwei Jahre früher umgesetzt werden können. Er betonte, dass die Vorüberlegungen für diese Gartenschau, die eine Vernetzung der Region zum Ziel hat, bereits weit fortgeschritten seien.

Als nächster Schritt ist die Gründung einer BUGA 2029 GmbH vorgesehen. Die Machbarkeitsstudie für das Projekt prognostiziert ein Budget von 108 Millionen Euro, das in die Region des Mittelrheintals investiert werden soll.

16.10.2018

Zurück