Bedeutung und Feier des Nationalen Naturerbes
Der Tag der Parke, ein europaweiter Aktionstag für Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke, erinnert an die Ausweisung der ersten neun Nationalparke in Europa am 24. Mai 1909 in Schweden. Anlässlich dieses Tages finden in den deutschen Großschutzgebieten zahlreiche Veranstaltungen statt.
Ein Beispiel hierfür sind geführte Wanderungen, die Besuchern die biologische Vielfalt ihrer Region näherbringen. Diese Aktivitäten unterstreichen die Bedeutung der Großschutzgebiete für den Naturschutz und die regionale Entwicklung.
Die Großschutzgebiete sind ein wichtiger Teil unseres Nationalen Naturerbes und übernehmen eine wichtige Aufgabe bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland. Aber die Natur in den Großschutzgebieten ist nicht nur schön und schützenswert, sondern sie dient auch dem Wohlbefinden der Besucher und leistet einen beträchtlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Dies zeigen unsere Parke sehr eindrucksvoll und in einer Vielfalt, die selbst vielen Deutschen kaum bekannt sein dürfte.
Dies erklärte Professorin Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Sie betonte zudem die Rolle dieser Gebiete für das Wohlbefinden der Besucher und ihren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.
Jessel begrüßte Initiativen zur Ausweisung weiterer Nationalparke, sowohl international als auch in Deutschland. Insbesondere hob sie die Bestrebungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hervor, da in Südwestdeutschland bislang keine Nationalparke etabliert sind.