Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist es, die Studierenden in den Studiengängen Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur und Gartenbau mit Bezug zur Baumschulwirtschaft besser auf die beruflichen Aufgaben und Anforderungen in der grünen Branche vorzubereiten.
BGL-Präsident August Forster: „Die Studierenden sind heute bereits nach sechs Semestern bzw. drei Jahren mit ihrem Studium fertig.
Oft fehlt den Absolventen jedoch die Praxiserfahrung für eine erfolgreich anschließende, berufliche Tätigkeit.“ So sprechen sich insbesondere der BGL und BdB in dem gemeinsamen Positionspapier dafür aus, in den Studiengängen Landschaftsbau und Gartenbau mit Bezug zur Baumschulwirtschaft stärker die spezifischen beruflichen Anforderungen zu berücksichtigen und ein zwölfmonatiges Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung zum Studium sowie ein volles Praxissemester während des Studiums verpflichtend an allen Hochschulen einzuführen. „Mit unserem gemeinsamen Positionspapier möchten wir in den Dialog mit den Hochschulen und der Politik treten und unsere Unterstützung anbieten“, so Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V.
Der bdla fordert ein breit angelegtes Studium mit Vermittlung von Kernkompetenzen in allen wesentlichen Arbeitsfeldern der Landschaftsarchitektur, also insbesondere in der Freiraum- und Objektplanung wie auch der Landschafts- und Umweltplanung.
Zum Praxisbezug im Studium stellt bdla-Präsident Till Rehwaldt fest: „Unerlässlich sind studienbegleitende Praxisphasen, um das an der Hochschule erworbene Wissen anzuwenden, Fähigkeiten einzuüben und in der Planungspraxis zu vertiefen.
Anzustreben ist ein volles Semester als Zwischenpraktikum.“
