Verbände und Organisationen

Imagepflege für heimisches Gemüse

Die Bundesfachgruppe Gemüsebau im ZVG und der BOG haben in Berlin die Stärkung des Images von deutschem Gemüse diskutiert. Ein neuer Ad-hoc-Ausschuss soll die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausweiten, um die Vielfalt und Qualität heimischer Produkte den Konsumenten näherzubringen. Trotz gutem Image wird Handlungsbedarf gesehen, insbesondere bezüglich des Angebots im Einzelhandel und höherer Erzeugerpreise.

Strategien zur Stärkung des deutschen Gemüseanbaus

Die Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und der Bundesauschuss für Obst und Gemüse (BOG) haben sich in Berlin mit der Stärkung des Images von deutschem Gemüse befasst. Im Fokus der Vorstandssitzung stand die Ausweitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Zur strategischen Bearbeitung dieses Themas wurde ein neuer Ad-hoc-Ausschuss mit dem Arbeitstitel „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für heimisches Gemüse“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität der in Deutschland verbrauchernah erzeugten Gemüsearten den Konsumenten über den Handel näherzubringen.

Obwohl das Image von heimischem Gemüse als sehr gut eingeschätzt wird, sehen die Vorstandsmitglieder unter dem Vorsitz von Christian Ufen Handlungsbedarf. Kritisiert wurde, dass der Lebensmitteleinzelhandel die heimische Ware während der Saison nicht in ausreichender Menge anbiete. Zudem wurde betont, dass aufgrund stark gestiegener Produktionskosten ein höherer Erzeugerpreis für hochwertiges Gemüse erforderlich sei.

Im Rahmen der Sitzung wurden auch aktuelle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt. Michael Legrand berichtete über die Aktivitäten des Grünen Medienhauses. Dr. Christian Weseloh, Dieter Weiler und Jochen Winkhoff informierten über den Stand der BVEO-Kampagne, der Gemüse-Selbstvermarkter-Kampagne sowie der BDC-Kampagne.

Christian Ufen begrüßte zudem Dr. Thomas Schmidt, der ab Mitte des Jahres die Leitung des Referats Gartenbau und Landwirtschaft im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft übernehmen wird.

25.02.2018

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