Bauhöfe - Baustelle, Baustoffe & Materialien

Hangsicherung mit Schaumglasschotter: Eine leichte Lösung für steile Böschungen

Glapor-Schaumglasschotter ermöglicht eine innovative Hangsicherung an einem Steilhang. Das Bauunternehmen Brandl Bau nutzte das leichte Material, um eine Gartenfläche zu vergrößern und logistische Herausforderungen zu meistern. Eine effiziente Lösung für komplexe Bauvorhaben.

Innovative Hangbefestigung am Steilhang mit Glapor-Schaumglasschotter

Zur besseren Nutzung eines Grundstücks an einem Steilhang mit etwa 45 Grad Böschung wurde eine Aufschüttung und Verdichtung mit leichtgewichtigem Schaumglasschotter vorgenommen. Die produktspezifische Verzahnung des Schotters in Verbindung mit einem Geogitter sorgt für eine feste Verankerung am Hang. Diese Maßnahmen trugen zu einer optimalen Hangsicherung bei.

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit einem Bodengeologen. Eine 30 Meter lange und bis zu sieben Meter hohe Auffüllung mit rund 210 Kubikmetern Glapor-Schotter ermöglichte eine deutliche Vergrößerung der nutzbaren Gartenfläche. Durch das Aufbringen einer etwa 40 Zentimeter hohen Humusschicht entstand auf dem Glasschotter ein vollwertiger Garten.

Logistische Herausforderung und Materialvorteile des Schaumglasschotters

Die Baustellenversorgung mit dem Schaumglasmaterial stellte eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der ungünstigen infrastrukturellen Lage wurde der leichte Schotter zunächst in 30 Kubikmeter fassende Container verladen. Mithilfe eines Autokrans und eines ausklinkbaren Vierergehänges konnte das Material von der tiefer gelegenen Zufahrtsstraße auf das Hanggrundstück gehoben und dort abgekippt werden.

Das geringe Gewicht des Schaumglasschotters erwies sich dabei als vorteilhaft. Bauleiter Hans-Peter Hillebrand äußerte sich zufrieden:

Zum einen funktionierte das Heben und Schütten mit dem Autokran nicht zuletzt wegen des geringen Gewichts einwandfrei. Auch die Hangbefestigung an sich hätte mit schwerem Material eine bedeutend aufwendigere Ausführung zur Folge gehabt. Aber der Glapor-Schotter wiegt ja fast nichts.

Die Baufirma konnte die komplexe Aufgabe innerhalb von nur drei Arbeitstagen bewältigen.

27.11.2015

Zurück