Mobiler Hydraulik-Service reduziert Maschinenstillstände im GaLaBau

Baumaschinen und Baugeräte

Mobile Hydraulik-Services können Maschinenstillstände im GaLaBau verkürzen. HANSA-FLEX fertigt und montiert Hydraulik-Schlauchleitungen direkt am Einsatzort. Ergänzend helfen regelmäßige Kontrollen und präventive Instandhaltung, Defekte frühzeitig zu erkennen und die Maschinenverfügbarkeit zu sichern.

Vor-Ort-Reparaturen und präventive Wartung sichern die Verfügbarkeit hydraulischer Maschinen

Moderne Maschinen sind im Garten- und Landschaftsbau zentrale Leistungsträger. Bei Erdarbeiten, Pflanzungen, im Wege- und Landschaftsbau sowie bei kommunalen Pflegeeinsätzen hängen zahlreiche Arbeitsschritte von zuverlässig funktionierenden Hydrauliksystemen ab. Ein unerwarteter Defekt an einer Schlüsselmaschine kann deshalb schnell den gesamten Projektablauf beeinträchtigen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Termintreue, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Mobile Hydraulik-Services setzen hier an: Reparaturen erfolgen unmittelbar am Einsatzort, sodass sich Ausfallzeiten reduzieren und Maschinen schneller wieder einsetzen lassen.

Wechselnde Einsatzorte stellen hohe Anforderungen

Anders als in stationären Industrieumgebungen wechseln die Einsatzorte im GaLaBau häufig. Maschinen arbeiten in Parks, Grünanlagen, Wohngebieten oder kommunalen Bereichen und müssen flexibel zwischen verschiedenen Baustellen wechseln. Begrenzte Platzverhältnisse und eingeschränkte Zufahrten erschweren Reparaturen zusätzlich.

„Die Projekte im Garten- und Landschaftsbau sind heute sehr eng getaktet. Wenn eine zentrale Maschine ausfällt, entstehen oft sofort Verzögerungen, die sich auf nachfolgende Arbeitsschritte auswirken“, erklärt Lelio Arlt, Bereichsleiter Mobiler Service bei HANSA-FLEX, einem Anbieter von Hydrauliklösungen und mobilen Instandhaltungsservices für Bau-, Industrie- und Kommunalunternehmen.

Hydraulik kommt bei zahlreichen Maschinen und Geräten zum Einsatz. Dazu zählen Minibagger, Mobilbagger, Radlader, Kompaktlader, Teleskoplader, Häcksler und Stubbenfräsen sowie verschiedene Anbaugeräte für Erd-, Wege- und Pflanzarbeiten. Auch hydraulische Greifer, Bohrgeräte und kommunale Geräteträger sind auf funktionierende Hydrauliksysteme angewiesen.

Schlauchleitungen und Kupplungen als mögliche Schwachstellen

Entsprechend vielfältig sind die Ursachen hydraulischer Ausfälle. Dazu gehören beschädigte Hydraulik-Schlauchleitungen, verschleißbedingte Leckagen sowie defekte Kupplungen und Verschraubungen. Auch Abrieb, äußere Einwirkungen, Verunreinigungen des Hydrauliksystems oder undichte Hydraulikzylinder können Probleme verursachen.

„Im Garten- und Landschaftsbau sind die Maschinen zudem oft wechselnden Einsatzbedingungen ausgesetzt. Häufige Gerätewechsel, enge Baustellenbereiche oder Arbeiten in unwegsamem Gelände erhöhen die Belastung für Hydraulikkomponenten zusätzlich“, so Arlt.

Ein technischer Defekt betrifft dabei nicht nur die ausgefallene Maschine. Kann beispielsweise ein Minibagger laufende Erdarbeiten nicht fortsetzen, können davon abhängige Arbeiten ebenfalls ins Stocken geraten. Personal muss gegebenenfalls warten und Terminpläne verschieben sich.

Hohe Auslastung erhöht die Folgen eines Ausfalls

Besonders kleine und mittelständische Betriebe verfügen nicht immer über einen umfangreichen Bestand an Ersatzmaschinen. Fällt eine stark ausgelastete Maschine aus, steht deshalb kurzfristig häufig kein gleichwertiger Ersatz zur Verfügung.

„Viele Unternehmen arbeiten mit einer sehr hohen Auslastung ihrer Maschinen. Die Verfügbarkeit einzelner Geräte hat deshalb direkten Einfluss auf Produktivität und Wirtschaftlichkeit“, erläutert Arlt. „Kurzfristige Ersatzanmietungen verursachen dann zusätzliche Kosten und sind nicht immer sofort möglich.“

Hinzu kommen steigende Anforderungen an Termintreue und Projektgeschwindigkeit. Verzögerungen können wirtschaftliche Einbußen verursachen und im ungünstigsten Fall Vertragsstrafen nach sich ziehen. Die schnelle Wiederherstellung der Maschinenverfügbarkeit gewinnt damit an Bedeutung.

Reparatur direkt am Einsatzort

Die Bedingungen auf GaLaBau-Baustellen können Reparatureinsätze erschweren. In Parkanlagen, Wohngebieten oder kommunalen Grünflächen sind Zufahrten teilweise eingeschränkt, der verfügbare Raum ist begrenzt und ausgefallene Maschinen können schwer erreichbar sein.

„Reparatureinsätze im Garten- und Landschaftsbau erfordern ein hohes Maß an Flexibilität“, sagt Arlt. „Häufig gibt es vor Ort weder Werkstattinfrastruktur noch ausreichend Platz für aufwendige Reparaturmaßnahmen.“

Der Transport einer defekten Maschine in eine Werkstatt verursacht zusätzlichen organisatorischen Aufwand und kann die Stillstandszeit verlängern. Der Mobile Hydraulik-Sofortservice von HANSA-FLEX setzt deshalb auf speziell ausgestattete Servicefahrzeuge. Damit können zahlreiche Arbeiten direkt auf der Baustelle durchgeführt werden.

Hydraulik-Schlauchleitungen lassen sich im Servicefahrzeug fertigen und anschließend vor Ort montieren. In diesen Fällen entfällt der Transport der Maschine in eine Werkstatt.

„Ziel ist es, Maschinen möglichst schnell wieder einsatzbereit zu machen und unnötige Stillstandszeiten zu vermeiden“, erklärt Arlt. „Je schneller eine Reparatur erfolgt, desto geringer sind die Auswirkungen auf den Projektablauf.“

Minibagger am selben Tag wieder einsatzbereit

Ein typisches Einsatzszenario zeigt den Ablauf: Bei Erdarbeiten im Rahmen eines kommunalen Bauprojekts wird die Hydraulik-Schlauchleitung eines Minibaggers beschädigt. Die Maschine fällt aus und die Arbeiten kommen zum Stillstand.

Nach Anforderung des mobilen Hydraulik-Services fährt ein Servicetechniker zur Baustelle. Die erforderliche Schlauchleitung wird im Servicefahrzeug gefertigt, montiert und anschließend geprüft. Der Minibagger kann dadurch noch am selben Tag wieder eingesetzt werden.

Ohne die Reparatur vor Ort müssten zunächst der Transport der Maschine und entsprechende Werkstattkapazitäten organisiert werden. Dadurch würde sich die Ausfallzeit verlängern.

Präventive Instandhaltung soll Ausfälle vermeiden

Neben der schnellen Reparatur gewinnt die vorbeugende Instandhaltung an Bedeutung. Regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen können dabei helfen, Verschleißerscheinungen frühzeitig zu erkennen und ungeplante Stillstände zu verhindern.

„Unternehmen sollten Hydraulik-Schlauchleitungen regelmäßig kontrollieren, Wartungsintervalle konsequent einhalten und ihre Mitarbeitenden für typische Schadensbilder sensibilisieren“, empfiehlt Arlt. „Eine strukturierte präventive Instandhaltung trägt wesentlich dazu bei, die Maschinenverfügbarkeit langfristig zu erhöhen.“

Auch die Dokumentation von Maschinenzuständen und Wartungsmaßnahmen spielt dabei eine Rolle. Sie ermöglicht es, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und erforderliche Arbeiten planbar durchzuführen.

Bei engen Terminplänen, hoher Maschinenauslastung und häufig wechselnden Einsatzorten können kurze Stillstandszeiten wesentlich zu stabilen Projektabläufen beitragen. Die Kombination aus präventiver Instandhaltung und mobilen Reparaturmöglichkeiten bietet Betrieben dafür einen Ansatz, hydraulisch bedingte Ausfallzeiten zu begrenzen und die Verfügbarkeit ihrer Maschinen zu sichern.

Weitere Informationen:

HANSA‑FLEX AG

Zum Panrepel 44
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Deutschland

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