Nachhaltige Ufersicherung mit Holzwolle-Faschinen
Im Bereich des Wasserbaus und der Böschungsstabilisierung sind in der Schweiz nun Vegetationsfaschinen verfügbar, die auf den Eigenschaften des Werkstoffs Holzwolle basieren. Diese Faschinen werden zur ingenieurbiologischen Ufersicherung sowie für weitere Anwendungsbereiche eingesetzt. Die Technologie hat sich bereits in den USA, dem Ursprungsland der Holzwolle, bewährt.
Die Herstellung erfolgt durch die Lindner-Holzwollemanufaktur, die auf eine fast hundertjährige Erfahrung zurückblickt. Dabei wird ausschließlich FSC-zertifiziertes Schweizer Holz verwendet. Dies bietet dem Schweizer Markt eine lokale und nachhaltige Alternative mit einer umweltschonenden Ökobilanz.
HOWOLIS-Vegetationsfaschinen lassen sich einfach und schnell verbauen, sowohl ein- als auch mehrlagig, zur ingenieurbiologischen Sicherung von Böschungen. Die Durchwurzelung der in die Faschine gepflanzten Stecklinge trägt zur nachhaltigen Sicherung des Böschungsfußes bei. In Kombination mit dem HOWOLIS-Holzwollevlies kann ein flächiger und nachhaltiger Erosionsschutz für Böschungen realisiert werden. Dies schützt unbewachsene Böden effektiv vor Erosion, beispielsweise durch Starkregen.
Im naturnahen Wasserbau ermöglicht die flexible Formbarkeit der Vegetationsfaschine ihren Einsatz als weiche Uferschutzmaßnahme. Sie eignet sich zudem zur Gestaltung lebender Sicherungsmaßnahmen wie naturnaher Buhnen oder Leitwerke.
Der langfristige Erfolg dieser Schutzmaßnahmen hängt maßgeblich von der Entwicklung der Vegetation und Bepflanzung ab. Alle in den Faschinen verwendeten Materialien sind biologisch abbaubar.

