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Internationale Gartenschau Hamburg: Eine Weltreise im Wilhelmsburger Inselpark

Die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) lädt vom 26. April bis 13. Oktober zu einer Weltreise durch sieben Erlebniswelten und 80 Gärten ein. Sie verspricht, eine der spektakulärsten und abwechslungsreichsten Gartenschauen der letzten Jahrzehnte zu werden.

Hamburgs grüne Oase: Die igs 2013 im Detail

Die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) öffnet vom 26. April bis zum 13. Oktober ihre Pforten. Über 171 Tage hinweg wird Hamburg zum Anziehungspunkt für Besucher aus dem In- und Ausland. Die Gartenschau bietet eine Reise durch sieben Erlebniswelten und 80 Gärten.

Hamburgs Umwelt-Staatsrat Holger Lange und igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten präsentierten das Konzept in Berlin. Sie betonten, dass die Gartenschau nicht nur für erfahrene Gartenschaufreunde interessant sei. Die igs 2013 soll eine der spektakulärsten und abwechslungsreichsten Gartenschauen der letzten Jahrzehnte werden.

Die igs 2013 setzt die Tradition der Hamburger Gartenschauen fort, die seit 144 Jahren stattfinden. Mitten in Hamburg, nur acht Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, erwartet die Gäste eine Tour durch sieben Erlebniswelten mit 80 Gärten, die internationale und regionale Bezüge aufweisen. Der 100 Hektar große Wilhelmsburger Inselpark wird sechs Monate lang in saisonaler Pracht erblühen, mit Blumen-, Pflanzen- und Sonderschauen sowie einem Rosenboulevard.

Die Gartenschau bietet mehr als nur Blütenpracht. Der Park wird zum Schauplatz für Konzerte, Kulturveranstaltungen und Mitmachaktionen. Er dient als Sportparadies und Erholungsort. Zudem fungiert die Gartenschau als Forschungslabor mit über 2.200 Bildungsangeboten, die Kinder, Schüler und Erwachsene für grüne Themen sensibilisieren sollen. Ein Tagesticket kostet 21 Euro, eine Abendkarte 9 Euro (ab 18 Uhr). Eine Dauerkarte für alle 171 Tage ist für 110 Euro erhältlich.

Hamburg freut sich sehr, nach 40 Jahren wieder Gastgeber einer internationalen Gartenschau zu sein.

Dies erklärte Hamburgs Umwelt-Staatsrat Holger Lange. Hamburg hat bisher sieben internationale Gartenschauen ausgerichtet, die jeweils ein grünes Vermächtnis hinterließen. Auch die igs 2013 wird den Stadtteil Wilhelmsburg nachhaltig prägen. Es entsteht ein Park des 21. Jahrhunderts als Ruhe- und Erlebnisraum, Sportparadies sowie als Lebensraum für Flora und Fauna. Dieser Park soll allen Kulturen und Generationen einen Ort der Erholung, Begegnung und sportlichen Betätigung bieten.

Parallel zur internationalen gartenschau hamburg findet die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) statt. Gemeinsam schaffen die beiden Projekte ein neues Stadtquartier, die „Neue Mitte Wilhelmsburg“. Beide Großprojekte zeigen, wie Quartiere in Bezug auf Vielfalt, sozialen Zusammenhalt sowie Umwelt- und Klimaschutz entwickelt werden können. Alle Gärten und Gebäude der igs 2013 werden ressourcenschonend, nachhaltig und nach aktuellen ökologischen sowie energetischen Standards errichtet.

Die Fachwelt spricht jetzt schon von der spektakulärsten, spannendsten und abwechslungsreichsten Gartenschau seit Jahrzehnten. Vor allem die Garten-Ensembles haben es in sich. Landschaftsarchitekten und Hochschulen aus aller Welt waren eingeladen, Ideen für 80 Themengärten zu liefern. So viele gab es bislang bei noch keiner Gartenschau zuvor. Herausgekommen sind viele hochattraktive und überraschende Ideen und Sichtweisen, die den Gartenschaubesucher begeistern und auch zum Nachdenken anregen werden.

So igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten. Die Hamburger Gartenschau ist nicht nur ein Blumen- und Blütenfest. Ein interkultureller Bestandteil ist die Einbindung der fünf großen Weltreligionen mit einem gemeinsamen Projekt und fünf Gärten, die ihre Lebensphilosophie widerspiegeln.

Erstmals in der Geschichte der Gartenschauen bietet die igs 2013 ein umfangreiches Spiel-, Sport- und Bewegungsangebot. Neben einer Kletterhalle, einem Hochseilgarten, einem Schwimmbad und einer Skateranlage gibt es elf Fitness- und Ruhegärten mit „bewegten“ Angeboten. Eine Fahrt mit der Gartenschaubahn auf einem 3,4 Kilometer langen Rundkurs, teilweise auf bis zu sieben Meter hohen Stelzen, ermöglicht eine besondere Perspektive auf die Gartenlandschaften.

21.01.2013

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