Ingenieurbiologische Böschungssicherungen an Verkehrswegen

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Die Gesellschaft für Ingenieurbiologie e.V. veranstaltet eine Tagung zu ingenieurbiologischen Böschungssicherungen. Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis werden vorgestellt, darunter die bodenmechanische Wirkung von Gehölzwurzeln und Maßnahmen zur Bodenverbesserung.

Neue Erkenntnisse und Praxisbeispiele

Die Gesellschaft für Ingenieurbiologie e.V. veranstaltet am 12. und 13. März 2015 in Tambach bei Gotha eine Tagung zum Thema ingenieurbiologische Böschungssicherungen. Dabei werden neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt.

Im Fokus stehen unter anderem die nachweisbare bodenmechanische Wirkung von Gehölzwurzeln sowie Maßnahmen zur Boden- und Standortverbesserung. Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung von Gräser- und Kräutersaaten auf bindemittelverfestigten Verkehrswegedämmen. Zudem werden Erfahrungen mit ingenieurbiologischen Böschungssicherungen auf Dämmen aus stark sauren Sanden in Bergbaufolgelandschaften von Braunkohlentagebauen präsentiert. Methoden zur Evaluierung von Pflanzungen und Ansaaten mit ingenieurbiologischer Wirkung sind ebenfalls Teil des Programms.

Entwicklung und Unterhaltung von Böschungsvegetation

Die Tagung befasst sich auch mit aktuellen Böschungssicherungen an neu angelegten Fernstraßen und Eisenbahnen. Neben der Neuanlage spielt die fachgerechte Entwicklung und Unterhaltung der Böschungsvegetation eine zunehmend wichtige Rolle. Es wird erörtert, welche Zielvegetation auf der jeweiligen Böschung anzustreben ist und wie diese Vegetation im Rahmen der Unterhaltung entwickelt und gepflegt werden kann.

Lösungen vor Ort müssen geotechnische und hydrologische Ziele erfüllen, dem Unfallschutz und den Anforderungen an die Verkehrssicherung genügen sowie wirtschaftlich sein. Hierzu sind Vorträge zur Funktion und Wirkung der Böschungsvegetation sowie Vorstellungen von Pflegeplänen und wirtschaftlicher Gerätetechnologie vorgesehen. Eine Podiumsdiskussion mit weiteren Fachleuten schließt diesen Themenbereich ab.

Die Veranstaltung richtet sich an Verkehrs- und Landschaftsplaner, Geotechniker, Verwaltungen für Verkehr, Umwelt und Naturschutz sowie Ausführungsbetriebe des Verkehrswegebaus, des Garten- und Landschaftsbaus, der Forstwirtschaft und an Mitarbeiter von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

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